Dorstener prägen den Spendenlauf für den Deutschen Kinderhospizverein e.V.

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Obwohl der 24-Stunden-Spendenlauf nicht wie gewohnt stattfand, hatte Organisator Rainer Kauczor viele tausende Euro für den Deutschen Kinderhospizverein e.V. einsammeln können.

Dorsten, Reken

, 15.09.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der 24-Stunden-Lauf in Reken ist normalerweise ein Treff von über 1000 Läufern. Für den guten Zweck, den Deutschen Kinderhospizverein e.V., erlaufen die Teilnehmer Spenden. Doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie war der Spendenlauf in diesem Jahr nicht gewohnt durchführbar. Doch viele tausende Euro bekam Rainer Kauczor, Organisator des Spendenlaufs, trotzdem mithilfe zahlreicher Läufer zusammen. Viele dieser Läufer und der Hauptsponsor kamen aus Dorsten.

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„Wir werden seit Jahren sehr aus Dorsten unterstützt“, freut sich Kauczor. „Das finde ich fantastisch.“ Ein extra Lob wollte der Organisator des Spendenlaufs einem Dorstener Unternehmer und Motorsportler aussprechen. „Oliver Sprungmann ist seit vielen Jahren, von Anfang an eigentlich, einer, der viel für uns macht.“ 50 Cent spendet Sprungmann pro Jahr für jede Runde, die ein Läufer beim Spendenlauf auf dem Gevelsberg läuft. „Und das macht er für jeden Läufer“, sagt Kauczor.

6000 Euro alleine von einem Spender

Im vergangenen Jahr liefen alle Läufer, es waren um die 1500, insgesamt 12.000 Runden um den Gevelsberg. Für den Kinderhospiz-Dienst bedeuteten das ganze 6000 Euro – alleine vom Dorstener Unternehmer.

Sprungmann sei auch ein Grund, warum der Rekener Spendenlauf jedes Jahr so viele Teilnehmer hat, so Kauczor. „Die kommen aus zwei Gründen: Der erste Grund ist, dass für den Kinderhospiz-Dienst gespendet wird. Der zweite Grund ist Oliver Sprungmann.“ Warum Sprungmann ein Grund sei, um zum 24-Stunden-Lauf zu gehen? „Die wissen da ist einer, der für sie zahlt. Das ist eine riesige Motivation für die Teilnehmer.“

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Viele der Teilnehmer kommen Jahr für Jahr aus Dorsten. Auch in diesem Jahr nahmen wieder viele aus Dorsten an dem Spendenlauf teil. An dem Spendenlauf, der eigentlich gar nicht stattfand. Um den Gevelsberg wurde in diesem Jahr auch gar nicht gelaufen. Vielmehr durften die Teilnehmer eigene Kilometer laufen und diese dann online auf der Seite des Spendenlaufs eintragen.

Lembeck, LG Dorsten und Gahlen waren dabei

So liefen beispielsweise Läufer vom SV Lembeck zusammen mit der LG Dorsten im Hervester Bruch. Auch die Bezirksliga-Fußballerinnen des TuS Gahlen waren unterwegs für den 24-Stunden-Lauf. Auch an alle Teilnehmer aus Dorsten wollte Kauczor „ein Riesenlob“ aussprechen.

Offiziell wurden gut 8000 Kilometer für den diesjährigen Rekener Spendenlauf eingetragen. „Da aber nicht alle ihre Kilometer eingetragen haben, gehe ich von deutlich mehr aus“, so Kauczor. Zusammen kamen bislang mehr als 10.000 Euro, die wieder eine große Hilfe für den Kinderhospiz-Dienst darstellen werden. Deswegen war der Lauf, der in diesem Jahr gar nicht stattfand, trotzdem ein riesiger Erfolg. Und wer spenden will, der darf das auch weiterhin tun. Gespendet werden kann an folgendes Konto: Volksbank in der Hohen Mark; IBAN: DE60 4006 9709 1029 9077 00; Spendenkonto Rekener 24 Stunden-Lauf.

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