Ein Neuzugang sticht heraus beim Kreisliga-A-Spitzenreiter TSV Raesfeld

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Christian Gabmaier übernahm im Sommer das Traineramt beim TSV Raesfeld. Er brachte einen Neuzugang mit, den er sehr gut kennt - und der mit sechs Treffern großen Anteil am Höhenflug hat.

Raesfeld

, 18.11.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit seinem Start als Trainer beim TSV Raesfeld kann Christian „Kikki“ Gabmaier mehr als zufrieden sein. Nach sieben Spieltagen steht der TSV - wenn auch überraschend - an der Tabellenspitze. Besonders ein Neuzugang, den „Kikki“ sehr gut kennt, sticht heraus.

Sein Sohn Pascal schoss bereits sechs Tore und führt damit die interne Torjägerliste des Tabellenersten an. Der Neuzugang des BVH Dorsten sorgte für fast ein Drittel aller Raesfelder Treffer. „Aber auch die anderen machen es sehr gut“, sagt der Trainer. Nicht nur seinen Sohnemann, auch die anderen Spieler nimmt er in sein Lob auf: „Das ist eine tolle Truppe.“

Christian Gabmaier: „Der Glaube ist immer da“

Was Gabmaier imponiert, ist der Siegeswille der Raesfelder. In nur einem Spiel hat das Team zur Pause geführt. Zweimal lag das Team hinten, viermal stand es Unentschieden. „Der Glaube, die Spiele zu gewinnen, ist immer da“, lobt der Trainer. Zudem seien seine Spieler enorm ehrgeizig. So wie sie sich im Training präsentierten, sei das sehr stark.

Als Christian Gabmaier im Sommer vom langjährigen Coach Andreas Ostgathe das Traineramt beim TSV übernahm, hoffte er auf einen Platz unter den ersten fünf. In den vergangenen Jahren trudelte Raesfeld beinahe immer unter einem der ersten fünf Plätze ein. Dass es nach gut einem Viertel der Saison nun Platz eins ist, lässt den Trainer aber nicht träumen.

„Wir werden unser Ziel so beibehalten“, sagt der Trainer. Allerdings fügt er hinzu, dass es möglich sein könnte, Platz eins zu verteidigen. „Wenn man, so wie wir, als Team zusammensteht und jeder für jeden kämpft.“

Die freie Zeit zur Kaderplanung nutzen die Raesfelder momentan nicht. Warum auch? Mit ihrem Kader sind sie mehr als zufrieden, die Tabelle lügt nicht. Externe Neuzugänge sollen deshalb nicht kommen. Vielmehr freut sich „Kikki“ darauf, dass langzeitverletzte Spieler wie Lukas Langenhoff, Hendrik Steinkamp und David Steinkamp zurückkehren. Auch Kevin Kock steigt nach einer berufsbedingten Pause als dritter Torhüter im Kader wieder ein.

Damit gewinnt der TSV-Kader wieder etwas mehr an Breite. Gerade in der Vorbereitung und zum Saisonbeginn war der Kader doch ziemlich arg ausgedünnt. „Ich musste oftmals zwei, drei Alt-Herren-Spieler fragen, ob sie aushelfen“, so Gabmaier. „Umso bewundernswerter, dass wir da stehen, wo wir stehen.“

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