Torgaranten und Räumereißer - das sind die Stürmer der „Elf der Hinrunde“

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Die bisherigen Entscheidungen bei der Besetzung unserer „Elf der Hinrunde“ waren allesamt eindeutig. Doch die beiden Plätze im Sturm teilen sich letztlich gleich fünf Spieler.

Schermbeck, Dorsten, Raesfeld

, 22.12.2019, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einer der beiden Plätze im Sturm unserer „Elf der Hinrunde“ war klar vergeben, um den anderen gab‘s Gerangel.

Wulfens Stanislav Ziegler konnte das egal sein. Er war mit vier Nominierungen klarer Sieger dieser Kategorie. Kein Wunder, wie Zieglers Trainer Daniel Schikora meint.

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„Stani überragt einfach durch seine Schnelligkeit und seine Abschlussstärke“, lobt Schikora seinen Angreifer. Ziegler treffe mit links wie mit rechts genauso gut und sei aus der Wulfener Offensive einfach nicht wegzudenken. „Dabei ist er beruflich noch oft verhindert und hat gefühlt gerade mal acht oder zehn Spiele gemacht“, erklärt sein Trainer. „Vor diesem Hintergrund ist seine Quote mit 16 Treffern wirklich riesig.“

Torgaranten und Räumereißer - das sind die Stürmer der „Elf der Hinrunde“

Mit Danny Lützner (r.) kam der Erfolg zurück zum Wulfener Wittenbrink. © Joachim Lücke

Neben Ziegler teilen sich den zweiten Platz im Sturm der „Elf der Hinrunde“ gleich vier Spieler, die jeweils dreimal in die „Elf des Tages“ berufen wurden, und einen davon kennt „Stani“ bestens: seinen Wulfener Sturmpartner Danny Lützner.

Der stieß nach kurzem Intermezzo bei Viktoria Heiden erst nach sieben Spieltagen wieder am Wulfener Wittenbrink. Trainer Daniel Schikora nennt ihn deshalb eine „Symbolfigur“. Denn mit Lützner fanden die Blau-Weißen nach völlig verkorkstem Saisonstart und fünf Niederlagen aus sieben Partien zurück in die Erfolgsspur. „Mit ihm haben wir jedes Spiel gewonnen“, berichtet Daniel Schikora. Und als Lützner im letzten Spiel des Jahres in Weseke verhindert war, setzt es prompt wieder eine Niederlage.

„Danny läuft unglaublich viel und schafft so Räume“, erklärt sein Trainer. Außerdem könne er die Bälle, die auf ihn gespielt werden, behaupten und zudem auch selber welche erobern.

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Voll des Lobes ist auch der Trainer des nächsten Stürmers unserer Auswahl-Elf. „Er hat die Erwartungen, die wir in ihn gesetzt haben, vollauf erfüllt“, sagt Arek Knura vom BVH Dorsten über Neuzugang Sammy Katnik.

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Sammy Katnik ist beim BVH Dorsten voll eingeschlagen. © Ralf Pieper

„Sammy ist ein erfahrener Spieler, der sich mit seiner Laufstärke vieles erkämpft und vorm Tor eiskalt ist. Er ist genau das, was uns gefehlt hat“, meint der Trainer und hofft, „dass die Rückrunde genauso läuft.“

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Die Erfahrung eines Sammy Katnik hat Felix Wojtalla noch nicht. Und auch körperlich wird der Angreifer des SV Eintracht Erle auf den ersten Blick womöglich von dem ein oder anderen Gegenspieler schon mal unterschätzt. Doch spätestens im Laufduell lernen die Abwehrspieler Wojtallas Stärken dann schmerzhaft kennen.

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Felix Wojtalla (r.) vom SV Eintracht Erle ist im Laufduell von kaum einem Gegenspieler zu halten. © Joachim Lücke

„Ich kenne kaum einen Gegenspieler, der ihn mit seiner Antrittsschnelligkeit halten kann“, sagt Wojtallas Trainer Jürgen Bülten. Die eher schmächtige Statur seines „Neuners“ spiele in Zweikämpfen keine Rolle: „Da geht er so giftig rein ...“ Und selbst beim Kopfballspiel sei Wojtalla stark: „Er hat enorme Sprungkraft.“

Zu Beginn der Saison habe der junge Stürmer noch zu viele Chancen liegen gelassen. „Aber“, so Bülten, „nach einigen längeren Gesprächen ist er vorm Tor ruhiger geworden. Er nimmt seine Schnelligkeit mit, umspielt jetzt auch mal den Torwart und hat so seine Quote deutlich erhöht. Der Junge hat auf jeden Fall noch viel Potenzial.“

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David Ronau (r.) vom TSV Raesfeld ist für seinen Trainer Andreas Ostgathe einer der komplettesten Stürmer der Kreisliga A.

Bleibt last but not least David Ronau vom TSV Raesfeld. Der 23-Jährige ist für seine Mannschaft laut Trainer Andreas Ostgathe „ein echter Glücksfall“. Der TSV könne sich wirklich glücklich schätzen, „dass wir ihn haben und dass wir ihn auch halten können. Denn er hätte allemal das Zeug auch in höheren Ligen zu spielen“.

Ronau sei „schnell, torgefährlich und kopfballstark. Für mich“, so Ostgathe, „ist David wohl einer der komplettesten Stürmer der Liga“. Der Trainer sieht seinen Stürmer im Abschluss links wie rechts gleich stark. „Ab und zu könnte er vorm Tor noch etwas mehr Ruhe zeigen, aber das wird in den nächsten ein, zwei Jahren auch noch kommen“, ist sich Ostgathe sicher und freut sich schon jetzt darauf.

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