Erste Pole bringt Moritz Oberheim kein Glück

Motorsport

Im Qualifying lief noch alles perfekt: Moritz Oberheim aus Schermbeck sicherte sich im BMW M235i Cup die Pole Position. Seine erste in der Rennserie. Doch der Start aus der vordersten Reihe brachte ihm und seinem Partner Michele Di Martino im Rennen kein Glück.

SCHERMBECK

09.07.2015, 10:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach starkem Qualifying sorgte im Rennen eine Kollision für das Aus: Moritz Oberheim aus Schermbeck musste den Wagen abstellen.

Nach starkem Qualifying sorgte im Rennen eine Kollision für das Aus: Moritz Oberheim aus Schermbeck musste den Wagen abstellen.

Nach einem starken Qualifying und der besten Zeit aller Teams begann das Rennen für Oberheim und seinen Partner Michele Di Martino denkbar schlecht. Der Startfahrer kam nach einem Gerangel von der Strecke ab und fiel auf Platz 22 zurück.

Nach einer sehenswerten Aufholjagd übergab er das Auto nach acht Runden auf Rang neun liegend an Oberheim. Der 18-Jährige fuhr bis auf Platz fünf vor, hatte jedoch mit zunehmenden Temperaturproblemen des Motors zu kämpfen, die immer wieder die Leistung spürbar abfallen ließen.

Kollision bei Überholmanöver

Kurz vor dem Ende seines Durchgangs kollidierte er beim Überholen mit einem Z4. Oberheim rettete sich noch in die Box, musste den Wagen mit einer verbogenen Spurstange aber stehen lassen. „Sehr ärgerlich, das Podium oder sogar der Sieg wären drin gewesen. Unsere Performance ist top, es fehlte nur das Quäntchen Glück“, sagte Oberheim, der zwei Wochen zuvor beim dritten Lauf der Serie noch als Dritter auf dem Podium gelandet war.

In der Gesamtwertung liegen Oberheim und Di Martino auf Platz sieben. Der Schermbecker gibt sich kämpferisch: „Es sind noch sechs Rennen, es ist noch nichts entschieden. Wir greifen weiter an und vertrauen auf unsere Stärken.“

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