Darum stehen Dorstens Fußballerinnen über dem Strich

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Nach den Herrenteams ziehen nun auch die heimischen Frauenteams ihre Halbzeitbilanz. Ergebnis: bislang mehr als zufriedenstellend.

von Niklas Berkel

Dorsten, Gahlen, Raesfeld

, 22.11.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Frauen-Westfalenliga

Nach dem Aufstieg in die Westfalenliga haben sich die Fußballerinnen des SSV Rhade in der Hinrunde mehr als gut geschlagen. Das Team von Trainer Dirk Bessler ist das jüngste der Liga und hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Nach zwölf Spielen stehen die Rhaderinnen auf Platz sieben. 16 Punkte konnte Rhade bislang holen. Und die Spiele gegen die Top-Teams der Liga endeten alle knapp. Gegen den Zweiten FSV Gütersloh II überraschte der SSV sogar beinahe, verlor nur knapp und unverdient mit 1:2. Vor allem aus dem Unterbau der U17 kommen viele Talente nach. Um den Rhader Frauenfußball muss man sich keine Sorgen machen.

Deshalb: Der SSV liegt klar über dem Strich.

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Frauen-Bezirksliga 5

Im Gegensatz zur vergangenen Saison werden die Fußballerinnen des TuS Gahlen in dieser Saison nichts mit dem Abstieg in der Bezirksliga zu tun haben. Nach einem Start mit drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen haben sich die Gahlenerinnen gefangen. Mit 16 Punkten aus zwölf Spielen steht die Mannschaft des jungen Trainers Enrico Marrali auf Platz sieben. Einzig die vielen Unentschieden ärgern den Trainer, sonst wäre vielleicht auch noch ein besserer Tabellenplatz möglich gewesen. Doch mit vier Siegen und vier Unentschieden bei nur vier Niederlagen zeigt die Tendenz auf jeden Fall nach oben.

Da Gahlen in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun hat: knapp über dem Strich.

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Frauen-Kreisliga A RE

Die Hinrunde haben die Fußballerinnen des SV Lembeck in der Kreisliga A auf Platz zwei beendet. Das bedeutet die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, in der nur noch die ersten sechs Teams der Kreisliga A teilnehmen. Neben den starken Fußballerinnen des RC Borken-Hoxfeld zählen die Lembeckerinnen zu den Favoriten auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Dafür darf sich die Mannschaft von Trainer Christoph Burdenski alerdings keine Ausrutscher mehr erlauben. Trifft Zoe Eggert aber wieder gewohnt wie in der Hinrunde, sollte sich Lembeck keine großen Gedanken machen.

Der SV Lembeck steht klar über dem Strich.

Darum stehen Dorstens Fußballerinnen über dem Strich

30 Tore in elf Spielen - die Quote von Lembecks Zoe Eggert (r.) sucht wohl ihresgleichen. © Joachim Lücke

71 Gegentore nach elf Spielen. Nur sieben Tore selber geschossen. Und lediglich ein Punkt. In der Kreisliga A sollte der TSV Raesfeld eigentlich klar unter dem Strich stehen. Für uns stehen die Fußballerinnen aber darüber. Denn: Die Mannschaft von Trainer Michael Eilers hat sich erst im Sommer gefunden und spielt ihre erste Saison. Das erste Mal seit Jahren schickte der TSV Raesfeld also wieder eine Frauenmannschaft an den Start. Da war klar, dass die jungen Fußballerinnen so einiges an Lehrgeld bezahlen müssen. Doch sie gaben sich nicht auf. Und nach zehn Spielen war es dann endlich so weit: Der TSV feierte den ersten Punktgewinn beim 2:2 gegen den FC Marbeck III.

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