Gegner des SV Schermbeck und Oberliga-Tabellenführer erklärt Verzicht

Fußball

Der Tabellenführer der Oberliga Westfalen und Gegner des SV Schermbeck in dieser Saison erklärt seinen Verzicht bei einem möglichen Aufstieg in die Regionalliga West.

von Armin Dille

Schermbeck

, 15.03.2020, 20:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Miles Grumann (v.) und der SV Schermbeck müssen in der laufenden Saison, sollte sie denn fortgesetzt werden, noch gegen den Tabellenführer SC Wiedenbrück spielen. Der erklärte nun seinen Verzicht bei einem möglichen Aufstieg.

Miles Grumann (v.) und der SV Schermbeck müssen in der laufenden Saison, sollte sie denn fortgesetzt werden, noch gegen den Tabellenführer SC Wiedenbrück spielen. Der erklärte nun seinen Verzicht bei einem möglichen Aufstieg. © Joachim Lücke

Verzichtet hat der derzeitige Tabellenführer der Oberliga Westfalen SC Wiedenbrück und Liga-Konkurrent des SV Schermbeck auf die Aufstiegsoption in die Regionalliga West.

Mangelnde Unterstützung

Wie seitens des Vorstandes des SC Wiedenbrück verlautbart wurde, wird kein Antrag auf die Zulassung zur Regionalliga West für die Saison 2020/2021 gestellt werden. Als Gründe wurden mangelnde Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft, der Zuschauer und des Umfeldes genannt, die den Aufstieg in eine noch kostenintensivere höhere Spielklasse wie die Regionalliga nicht vertretbar machen würden. Wiedenbrück war in der vergangenen Saison erst aus der Regionalliga abgestiegen.

Jetzt lesen

Die nächste Aufstiegsoption hat nun der RSV Meinerzhagen als Tabellenzweiter mit derzeit 39 Punkten. Als zweiter Aufsteiger würde stand jetzt RW Ahlen als Tabellendritter in die Regionalliga zurückkehren. Der ehemalige Zweitligist hat mit 36 Punkten aber noch zwei Spiele weniger als Wiedenbrück und Meinerzhagen.

Abzuwarten bleibt aber, ob die Saison aufgrund der Coronavirus-Krise überhaupt zu Ende gespielt werden kann.

Lesen Sie jetzt