In Stadtmeisterschafts-Gruppe C ist einer der Dumme

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In keiner anderen Gruppe der Stadtmeisterschafts-Vorrunde ist es leichter, weiter zu kommen, als in Gruppe C. Doch in keiner anderen werden Fehler auch so hart bestraft.

Dorsten

, 08.01.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus drei mach zwei – so heißt es Jahr für Jahr in der Vorrundengruppe C der Dorstener Hallenstadtmeisterschaft, denn die ist traditionell nur eine Dreiergruppe. Und bei dieser Konstellation melden in diesem Jahr alle drei Teams Ansprüche aufs Weiterkommen an.

TuS Gahlen

Eine Hallen-Trainingseinheit bestreiten die Gahlener am Donnerstag. Die dient allerdings eher allgemein der Bewegung als der gezielten Vorbereitung auf die Stadtmeisterschaft. „Die Titelkämpfe sind für uns nicht das Wichtigste“, sagt Trainer Thomas Grefen. Wie für viele seiner Kollegen hat auch für ihn die Meisterschaft absoluten Vorrang. Rekonvaleszenten wie Anton Kötter oder Leon Schliebach lässt er deshalb auf keinen Fall mitspielen.

Alle anderen Akteure können frei wählen, ob sie das Turnier spielen wollen. „Aber“, so Thomas Grefen, „natürlich wollen wir uns so gut wie möglich präsentieren.“

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SV SW Lembeck

Als Jugendtrainer hat Patrick Rohrand mit dem Nachwuchs des SV Lembeck in den vergangenen Jahren so manchen Hallenstadtmeister-Titel eingefahren. „Wir wissen also, wie‘s geht“, sagt er durchaus mit Selbstbewusstsein. „Aber von einer Prognose bin ich weit entfernt. Jugend und Senioren – das ist halt kein Vergleich“, erklärt Rohrand: „Wir haben sicher den ein oder anderen guten Hallenspieler, und ich traue uns schon zu, die Vorrunde zu überstehen. Aber wenn man sieht, was dann so kommen kann, wird es hinten raus natürlich schon schwierig.“

Grundtendenz sei aber: „Gut vorbereiten und dann alles raushauen!“

SV Dorsten-Hardt

Die Hardter gehen als Landesligist auf dem Papier natürlich als Favorit ins Rennen. Allerdings war ihre Hinrunde auf der anderen Seite auch nicht dazu angetan, Selbstbewusstsein zu produzieren. Trainer Martin Stroetzel gibt aber als Minimalziel aus, besser abzuschneiden als im vergangenen Jahr. Da verpassten die Hardter das Halbfinale als Letzter ihrer Zwischenrunden-Gruppe deutlich.

„Für uns ist die Stadtmeisterschaft das einzige Hallenturnier, das wir spielen“, sagt Stroetzel, „deshalb werden wir mit der bestmöglichen Mannschaft antreten.“ Und die hat diese Woche extra noch einmal in der Halle trainiert. Der SV Hardt ist also motiviert.

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