Handball-Senioren setzen Saison vorläufig aus – Jugend stellt den Betrieb komplett ein

Handball

Die Handballverbände Niederrhein und Westfalen haben entschieden und die Saison vorläufig ausgesetzt für die Senioren. Die Saison der Junioren ist dagegen komplett beendet.

von Niklas Berkel

Schermbeck, Dorsten

, 13.03.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Sommer spielten sie gegeneinander: Die Fußballer und Handballer des SV Schermbeck. Eine Halbzeit Fußball, die anderen Halbzeit Handball. Für beide ist die Saison - vorläufig - beendet.

Im Sommer spielten sie gegeneinander: Die Fußballer und Handballer des SV Schermbeck. Eine Halbzeit Fußball, die anderen Halbzeit Handball. Für beide ist die Saison - vorläufig - beendet. © Joachim Lücke

Für die Handballvereine in Dorsten ist die Saison vorerst beendet. Das vermeldeten sowohl der Handballverband Westfalen, als auch der Handballverband Niederrhein im Laufe des Donnerstags. Der Spielbetrieb für die Senioren ist vorerst ausgesetzt. Die Saison der Jugend ist komplett beendet.

Der SV Schermbeck äußerte sich dazu außerdem wie folgt:

„Der Abteilungsvorstand der Handballabteilung des SV Schermbeck kommt seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Spielerinnen und Spielern nach und setzt den Trainingsbetrieb für alle Jugendmannschaften einschließlich der Babinis und Minis nach Abstimmung mit den betroffenen Eltern bis nach den Osterferien aus.“ Der Abteilungsvorstand des SVS stellte seinen Seniorenmannschaften außerdem frei, zu trainieren.

Sowohl der Handballverband Westfalen, in dem der VfL RW Dorsten und der HSC Rhade aktiv sind, als auch der Handballverband Niederrhein, in dem der SV Schermbeck spielt, vermeldeten außerdem, dass alle Sitzungen, Tagungen und Fortbildungen bis auf Weiteres ausgesetzt sind.

„Nach intensiver Absprache“

Der Handballverband Westfalen äußerte sich zu der Entscheidung wie folgt: „Diese Entscheidung wurde nach intensiver Absprache zwischen allen Handball-Landesverbänden, Sportfachverbänden und Spitzenverbänden getroffen.

Grundlage der Entscheidung ist die neue Beurteilung der Gesamtlage durch die WHO und die damit verbunden Einstufung des Coronavirus als Pandemie.“

Auch zum Umgang mit dem Trainingsbetrieb gab der Handballverband Westfalen Auskunft: „Der Handballverband Westfalen empfiehlt den Trainingsbetrieb vorerst einzustellen, jedoch sollte hierbei vor allem ein enger Austausch mit den örtlichen Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden stattfinden.“

Handballverband Westfalen hält alle über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden

Weiterhin schreibt der Handballverband Westfalen: „Selbstverständlich werden wir weiterhin über alle neuen Entwicklungen schnellstmöglich informieren. Die zentrale Informationsplattform ist hierbei weiterhin die Homepage des Handballverbandes Westfalen und zudem werden wir bei diesem Thema mit weiteren Rundschreiben an unsere Mitglieder herantreten. Wir werden selbstverständlich so schnell wie möglich über eine Änderung der Situation informieren.“

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Über eine mögliche Wiedereinsetzung des Spielbetriebs berät der Verband spätestens zum 19. April.

Der Handballverband Niederrhein wies in seiner kürzeren Stellungnahme lediglich darauf hin, dass bezüglich der Aufstiegs- und Abstiegsregelung in den kommenden Tagen separat gesprochen wird, sollte die Spielzeit nicht zu Ende gespielt werden können. Wie lange die Entscheidung, den Spielbetrieb im Niederrhein einzustellen, bestehen bleibt, ist noch nicht geklärt.

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