Moritz Oberheim darf auf dem Nürburgring starten

Motorsport

Rennfahrer Moritz Oberheim aus Schermbeck wird demnächst wieder auf dem Nürburgring starten können. Nach dem schweren Unfall des Engländers Jann Mardenborough am letzten März-Wochenende mit dem tragischen Tod eines Zuschauers stand eine Absage der VLN-Langstreckenserie, bei der auch Oberheim teilnimmt, im Raum. Nun hat das Präsidium des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) auf einer Sondersitzung Sicherheitsmaßnahmen für die berüchtigte Nordschleife beschlossen.

SCHERMBECK

von Horst Lehr

, 08.04.2015, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das TKS Racing Team nimmt Moritz Oberheim in der kommenden Saison Platz in einem 333 PS starken BMW.

Für das TKS Racing Team nimmt Moritz Oberheim in der kommenden Saison Platz in einem 333 PS starken BMW.

„Dazu gehören Leistungsreduktionen für einige Fahrzeugklassen ebenso wie eine Art Tempolimit in bestimmten Streckenabschnitten“, erklärte DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck. „Außerdem sind einige Zuschauerbereiche vorerst nicht im gewohnten Umfang zugänglich.“

Gleichzeitig setzt der DMSB eine Expertenkommission ein, die mittelfristige Lösungen erarbeiten soll. Stuck: „Dazu könnten umfassende Reglementänderungen ebenso gehören wie Baumaßnahmen an der Strecke.“

Oberheim war im vergangenen Jahr im Scirocco R-Cup Vizemeister der Juniorenwertung geworden. In dieser Saison sitzt der 18-Jährige in einen 333 PS starken BMW und fährt bei der Langstreckenmeisterschaft im BMW-M235i-Cup. Am kommenden Wochenende startet der Schermbecker auf dem Nürburgring bei einem Qualifikationslauf für das 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“ Mitte Mai. 

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