Rot-Weiß Deuten erlebt eine Überraschung

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Der SV Schermbeck hat sich Kreispokal keine Blöße gegeben, für den SV Rot-Weiß Deuten setzte es hingegen am Donnerstag eine Überraschung.

von Andreas Leistner, Niklas Berkel

Schermbeck, Deuten

, 22.08.2019, 21:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreispokal, 3. Runde

TuS Gahlen - SV Schermbeck

1:7 (0:3)

SVS-Trainer Thomas Falkowski hatte wie angekündigt auf einigen Positionen rotieren lassen. Was er beim TuS aufs Feld schickte, hatte aber allemal noch Oberliga-Qualität. Der junge Mel Gerner nutzte die ihm gebotene Chance am besten. Das 1:0 schoss er auf Vorlage von Dominik Milaszewski selbst (9.), das 2:0 legte er dann seinem Vorlagengeber auf (27.), und in der zweiten Halbzeit machte Gerner mit dem 4:0 weiter (56.) und holte dann auch noch den Foulelfmeter zum 5:0 durch Aldin Hodzic heraus (63.).

Der hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schon das 3:0 erzielt (45.+1). Gahlen war zu diesem Zeitpunkt nach einer Gelb-Roten Karte gegen TuS-Neuzugang Bastian Bruss (42.) schon in Unterzahl. Als es in die Kabine ging, war die Entscheidung also im Grunde gefallen, die weiteren Schermbecker Treffer nur eine Frage der Zeit und der Schermbecker Motivation.

Dominik Göbel erhöhte noch auf 6:0 (68.), ehe Melvin Cvetkovic der Ehrentreffer für die Gastgeber gelang (75.). Der eingewechselte Sandro Poch setzte in der Nachspielzeit mit dem 7:1 (90.+1) den Schlusspunkt für den SVS.

Der trifft nun im Achtelfinale mit dem BVH Dorsten auf einen weiteren A-Ligisten und ist auch dort natürlich haushoher Favorit. Spieltermin ist voraussichtlich der kommende Donnerstag (29. August).

Kreispokal-Achtelfinale

FC 96 RE - RW Deuten

2:1 (1:0)

„Das war kein gutes Spiel von uns“, sagte Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers nach dem Abpfiff. So recht konnte er sich die Niederlage nicht erklären. „Irgendwie konnte ich nicht erkennen, dass wir gewinnen wollten“, erklärte er. So hatten die Rot-Weißen zwar erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, doch wussten nur wenig damit anzufangen. Besser machten es die Gastgeber. Bereits nach 18 Minuten brachte Giuliano Panzica den Kreisligisten in Führung.

Bereits zur Halbzeit hatte Deutens Trainer Frank Frye dreimal gewechselt. Vor der Pause kam Arthur Fell für Thomas Swiatkowski, zur Pause Ben Richter und Moritz Noetzel für Vangjel Frasheri und Mike Berger. Doch Besserung brachte das nicht. Robin Demes erhöhte auf 2:0 (53.).

Doch nun kam von Deuten etwas mehr. Auf Vorlage von Noetzel verkürzte Kujtim Arifaj zehn Minuten später. „Danach haben wir aber die Zielstrebigkeit vermissen lassen“, sagte Deckers. So reichte es nicht zu mehr.

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