RW Dorsten bittet Hardt zum Pokalderby

Fußball

Die dritte Runde des Kreispokals geht am Donnerstag mit zwei Spielen mit heimischer Beteiligung weiter, darunter ein reizvolles Derby am Jahnsportplatz.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 19.08.2015, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreispokal, 3. Runde RW Dorsten - SV Hardt Do. 18.30 Uhr, Jahnplatz.

Beide Trainer freuen sich auf den stadtinternen Vergleich. „Ein Derby ist immer schön“, sagt etwa Rot-Weiss-Coach Stefan Weffers. Er sieht in den Pokalspielen zwar eine gewisse Doppelbelastung, aber: „Wir nehmen das gerne mit, auch wenn wir gegen den SV Hardt natürlich klarer Underdog sind. Wir werden unser Bestmögliches versuchen und schauen, was dabei rumkommt.“

Personell hat Weffers keine Sorgen: „Einige Spieler sind zwar angeschlagen, aber im Grunde kann ich aus dem Vollen schöpfen.“ Etwas mehr Kopfzerbrechen bereitet ihm hingegen, dass die Sportplatzampel der Stadt Dorsten für den Jahnplatz seit dem Wochenende auf Rot steht: „Ich hoffe, dass sie noch umspringt. So ein Derby gehört einfach auf den Rasen.“

Seinem Hardter Pendant Marc Wischerhoff kommt das Spiel ebenfalls gelegen: „Nach dem Spielausfall von Sonntag kann ich meiner Mannschaft so weitere Spielpraxis geben.“ Vor allem für die kürzlich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegenen Saki Mitrentsis und Christopher Seiffert sei die Pokalpartie eine gute Gelegenheit.

Bis auf den urlaubenden Alex Brefort kann auch Marc Wischerhoff seinen kompletten Kader ins Feld schicken.

BVH - TSV Marl-Hüls Do. 18.30 Uhr, Waldsportplatz.

BVH-Trainer Alex Kaul gibt sich vor dem Duell mit dem Oberligisten keinen Illusionen hin: „Es liegt nicht an uns, was daraus wird.“ Wenn Marl-Hüls das Spiel ernst nehme, dann könne es ein sehr schwerer Abend für seine Mannschaft werden, weiß Kaul. Diese Erfahrung machte zuletzt schon der Holsterhausener Ligagefährte ETuS Haltern, der dem TSV in Pokalrunde Nummer zwei mit 0:7 unterlag.

Trotzdem ist der Holsterhausener Trainer auch zuversichtlich, dass seine Elf dem haushohen Favoriten auch den einen oder anderen Nadelstich beibringen kann. „Ansonsten“, so Kaul, „hoffe ich, dass Marl uns vielleicht doch nicht ganz ersnt nimmt und dass unser Keeper Marcel Czok einen guten Tag erwischt.“

Verzichten muss Kaul heute auf die Urlauber Cem und Oktay Kara sowie auf die beruflich verhinderten Pascal Gabmaier und Thomas Grotelaer.

Lesen Sie jetzt