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Sanders hofft auf die Universiade, Winck verlängert in Wulfen

Basketball

Sie sind mit ihren Teams beide aufgestiegen, und ihr Anteil daran ist den Beobachtern nicht verborgen geblieben. Moritz Sanders und Alexander Winck genießen bei ihren Trainern hohes Ansehen.

Dorsten, Wulfen

, 15.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Sanders hofft auf die Universiade, Winck verlängert in Wulfen

Moritz Sanders hat mit den Nürnberg Falcons jüngst den sportlichen Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Jetzt gehört er zum erweiterten Aufgebot der A2-Nationalmannschaft. © imago images / Zink

Der 21-jährige Sanders wurde von Bundestrainer Henrik Rödl in den erweiterten Kader der A2-Nationalmannschaft berufen, der sich mit zwei Lehrgängen im Juni auf die Universiade vom 3. bis 14. Juli in Nepal vorbereitet. Rödl, der einst mit Moritz Sanders Onkel Martin Wetzel in der Jugendnationalmannschaft spielte, berief 14 Spieler für die beiden Lehrgänge in Kienbaum und Frankfurt, Moritz Sanders steht zusammen mit vier weiteren Spielern auf Abruf bereit, sollte noch ein Akteur ausfallen.

Sanders hofft derzeit darauf, dass die Nürnberg Falcons nach dem sportlichen Aufstieg auch die Lizenz für die 1. Bundesliga bekommen. Im ersten Schritt hatte die easyCredit BBL den Falcons die Lizenz verwehrt. Der Verein erhielt aber eine Frist zur Nachbesserung, um unter anderem Garantien der Stadt Nürnberg für einen geplanten Hallenbau nachzureichen.

Vom Erfolg der Lizenzverhandlungen dürfte auch Moritz Sanders‘ Zukunft bei den Falcons abhängen. Er hatte erklärt, dass die 1. Liga für ihn der nächste Schritt sei.

Winck soll ein „Leitwolf“ werden

Für Alexander Winck geht es zwar in der kommenden Saison „nur“ in der 1. Regionalliga weiter. Dafür hat der 19-Jährige schon jetzt Planungssicherheit: Er bleibt auch in der kommenden Saison bei seinem Stammverein BSV Wulfen, soll dort künftig noch mehr Verantwortung übernehmen und − so der BSV in seiner Pressemitteilung − zum „Leitwolf“ werden.

Sanders hofft auf die Universiade, Winck verlängert in Wulfen

Alexander Winck (l.) gehörte schon in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern des BSV Wulfen. Jetzt soll er weiter zum Führungsspieler reifen. © Joachim Lücke

In der vergangenen Saison erzielte der junge Aufbauspieler im Schnitt 7,6 Punkte pro Spiel. Seine für einen Aufbau ungewöhnliche Größe von 1,95 m setzte Winck auch in einer anderen Statistik sehr erfolgreich ein: Er angelte sich im Schnitt sechs Rebounds pro Partie und war damit wiederholt bester Wulfener in dieser Kategorie.

Sein Ziel ist dasselbe wie das von Moritz Sanders: „Ich will mich weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen.“ Trainer Gary Johnson und Wulfens Sportlicher Leiter Philipp Lensing sind sicher, dass der 19-Jährige das in der 1. Regionalliga umsetzen kann.

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