Rhades U17 tritt zum Bundesliga-Derby an

Fussball

„Derbytime“, sagt Rhades Trainer Mike Lerche vor dem Bundesliga-Duell seiner U17-Juniorinnen gegen die DJK Arminia Ibbenbüren. Dabei liegen zwischen beiden Orten immerhin 90 Kilometer.

Rhade

, 14.10.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
SSV Rhade, U17-Bundesliga, Sophie Kleinpas

Keeperin Sophie Kleinpas (M.) ist bislang ein sicherer Rückhalt der U17-Bundesliga-Juniorinnen des SSV Rhade. © Joachim Lücke

U17-Bundesliga West/Südwest

SSV - Arminia Ibbenbüren

Mi. 18.30 Uhr, Risthaus Sportpark, Dillenweg 115, 46286 Dorsten.

Trotzdem ist Ibbenbüren der Gegner, der Rhade in der Bundesliga-Gruppe West/ Südwest geographisch am nächsten liegt, und auch tabellarisch liegen der SSV und die Arminia nicht weit auseinander. Rhade ist mit vier Zählern Siebter, Ibbenbüren liegt mit zwei Punkten mehr unmittelbar davor auf Platz sechs. Logisch, dass Mike Lerche die Punkte gegen einen solchen Gegner gerne im Risthaus Sportpark behalten möchte. Doch das wird nicht leicht.

„Ibbenbüren hat zwar seinen Altjahrgang an die Seniorinnen abgegeben. Aber der Sturm der Arminia ist brandgefährlich, genauso wie das Mittelfeld“, weiß der Rhader Trainer. In Sachen Torausbeute stehen bei den Gästen aber bislang genau wie bei Rhade nur drei Treffer auf der Habenseite. Doch damit holte die DJK immerhin zwei Siege.

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Mike Lerche schmerzen vor diesem Hintergrund die vergebenen Chancen gegen Mönchengladbach und die ärgerliche Niederlage vom Wochenende in Issel: „Da haben wir schon Punkte liegen gelassen. Das tut besonders weh, weil es nicht notwendig war.“ Umso wichtiger wäre deshalb ein Erfolg über den „Nachbarn“ aus dem nördlichen Münsterland.

Geisterspiel in Leverkusen

Mike Lerche muss am Mittwoch weiter auf die verletzten Jacqueline Pönsgen und Lilly Kahla verzichten. Keeperin Jette Richter ist wieder im Training, aber noch nicht hundertprozentig fit.

Lerche freut sich auf die besondere Flutlicht-Atmosphäre und „auf die Fans, die noch rein dürfen“. Am kommenden Samstag bestreiten die Rhaderinnen bei Tabellenführer Bayer Leverkusen nämlich ein Geisterspiel. „Dort sind keine Zuschauer zugelassen, weil Leverkusen wohl auch ein Hotspot ist“, erklärte der Rhader Trainer. Nur die Mannschaft und der Betreuerstab dürfen ins Jugendfußball-Zentrum Kurtekotten.

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