SuS Hervest bittet Altendorf zum Kellerderby

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Im Derby zwischen dem SuS Hervest-Dorsten und dem SV Altendorf will der SVA eine Serie brechen, während der SuS seine fortsetzen möchte.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 30.03.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist das Fußball-Derby der Gegensätze – obwohl beide Mannschaften in der Kreisliga A in der Tabelle Nachbarn sind. Während der SuS Hervest-Dorsten zuletzt gegen RW Dorsten (1:1), BW Wulfen (0:0) und den SV Lembeck (1:0) punkten konnte, hat der SV Altendorf-Ulfkotte noch immer nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zehn Niederlagen hagelte es zuletzt in Serie für die Elf von Trainer Thomas Kreuz, die im Winter noch überraschend Hallenstadtmeister wurde. Abstiegskampf statt Feierlaune heißt es mittlerweile in Altendorf.

Blick in die Vergangenheit

Angefangen mit dem Hinrundenspiel gegen den SuS (1:0-Sieg) verlor der SVA fünf Partie in Serie nicht. Nach zwölf Spieltagen hatte der Aufsteiger 20 Punkte, an einen möglichen Abstieg dachte da niemand mehr. Zwar verlor Altendorf bereits die übrigen Spiele bis zur Winterpause, doch mit dem überraschenden Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft – dem größten Triumph der Vereinsgeschichte – vergaßen die Altendorfer wohl auch diese Sorgen. Seitdem kam kein weiterer Punktgewinn hinzu. Stattdessen hagelte es zehn Niederlagen in Serie.

„Jetzt ist es mal wieder an der Zeit, einen Sieg einzufahren“, sagt Altendorfs Trainer Thomas Kreuz. „Offenbarungseide wie zuletzt gegen RW Dorsten (4:8) und BW Wulfen (0:7) können wir uns nicht mehr leisten.“ Kreuz erwartet, dass seine Elf sich zerreißt. „Dann können wir auch mal verlieren, aber dann haben wir uns nichts vorzuwerfen.“ Hinter dem Einsatz von Neuzugang Marcel Titz steht noch ein Fragezeichen.

“In ein Loch gefallen“

SuS-Trainer Christian Martschat sieht im Gewinn der Stadtmeisterschaft den Knackpunkt des Gegner.s „Da war Altendorf auf dem absoluten Hoch, jetzt sind sie dadurch in ein Loch gefallen“, erklärt er. Trotzdem warnt er vor den Gästen. „Trotzalledem hat Altendorf immer noch eine Mannschaft, die an einem guten Tag jeden schlagen kann.“ Gerade Top-Torjäger Christian Konstanczak hat Martschat im Auge. „Einen Favoriten gibt es für mich deshalb nicht.“

Vor allem schiebt Martschat die Favoritenrolle auch deshalb von sich weg, weil mit Torwart und Kapitän Florian Kalinowski sein Punkte-Garant der vergangenen Wochen aufgrund der fünften Gelben Karte ausfällt. Gegen Wulfen und Lembeck hielt der Torwart die Null und wurde zweimal hintereinander mit der Nominierung in die Elf des Tages belohnt.

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