SuS Hervest und der SV Altendorf wollen das Abstiegsgespenst verjagen

hzFußball

Vier Spieltage vor dem Saisonende kämpfen der SuS Hervest und der SV Altendorf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 04.05.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wenn ich nicht mehr an den Klassenerhalt glauben würde, dann würde ich es sein lassen.“ Alessandro Roccaro übernahm den Fußball-A-Kreisligisten SuS Hervest erst vor zwei Spieltagen, doch auch unter ihm präsentierte sich der abstiegsbedrohte Traditionsverein nicht besser – zumindest was die Ergebnisse betrifft. Gegen Marl-Hamm verlor der SuS glatt mit 0:8, gegen den TuS Velen stieg immerhin die Leistungskurve. Da verlor Hervest lediglich mit 0:2.

Sechs Punkte Rückstand

Vier Spieltage vor dem Saisonende hat der SuS 18 Punkte, der Rückstand des SuS auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Zähler. Das Abstiegsgespenst ist tief in den Köpfen der Hervester Spieler. „Uns helfen nur noch Siege“, weiß auch Interimstrainer Roccaro. Vielleicht hilft es da, dass das Restprogramm seiner Elf auf dem Papier machbar erscheint.

„Gemen II war im Hinspiel ein Gegner auf Augenhöhe“, sagt Roccaro. Doch auf die Reserve des Landesligisten ist noch nicht komplett gerettet, deswegen erwartet der Hervester Trainer, dass sich Gemen mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt. „Mal sehen was da runter kommt.“

Nach Gemen II wartet mit dem ETuS Haltern der Tabellenletzte. Ein Pflichtsieg für Hervest. Und danach muss der SuS zu Sinsen II, einem Gegner, der auch nur neun Punkte mehr hat als der SuS. Und auch wenn am letzten Spieltag der Tabellenvierte VfL Ramsdorf wartet, zeigte Hervest schon im Hinspiel, dass Ramsdorf schlagbar ist. Da gewann der SuS mit 2:1.

Sechs Punkte beträgt der Hervester Rücktstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Aber vier Spieltage vor Ende sind noch genug Zähler zu holen, um doch nicht abzusteigen.

Konkurrenz muss patzen

Aber Hervest ist auch darauf angewiesen, dass die direkten Konkurrenten Punkte liegen lassen. Schwierig, wenn sie direkt aufeinandertreffen – so wie Istanbul Marl und der SV Altendorf (beide 24 Punkte) am Wochenende. Insgesamt ist das Restprogramm der vier Vereine, die noch um den Klassenerhalt kämpfen, spannend.

Alle treffen auf mindestens einen direkten Konkurrenten. Das schwierigste Restprogramm der vier hat der SV Altendorf. Der Aufsteiger spielt eine schwache Rückrunde, trotz Hallenstadtmeistertitel im Januar. In elf Rückrundenspielen holte der SVA nur vier Punkte – und hat jetzt auch noch mit Raesfeld, Reken II und Lembeck undankbare Gegner vor sich.

Lediglich das Spiel gegen Istanbul Marl am Sonntag ist noch gegen einen direkten Konkurrenten. Umso wichtiger ist für die Elf von Trainer Thomas Kreuz, das zu gewinnen. „Wir müssen die Nerven behalten“, sagt Kreuz. „Das wird ein unangenehmes Spiel für uns.“ Vor allem auch deshalb, weil nicht klar ist, ob Platz 14, wo der SVA momentan steht, überhaupt für den Klassenerhalt reicht. „Um sicher zu gehen, müssen wir 13. werden“, sagt Kreuz. Und da steht derzeit der kommende Gegner, Istanbul Marl.

So sehen die Restprogramme aus

Noch vier Spieltage bis zum Saisonende Westfalia Gemen II: Tabellenplatz: 12 Punkte: 26 SuS Hervest-Dorsten (15.) A, TuS Sinsen II (11.) A, Fenerbahce Istanbul Marl (13.) H, TSV Raesfeld (3.) A. Fenerbahce Istanbul Marl: Tabellenplatz: 13 Punkte: 24 SV Altendorf-Ulfkotte (14.) A, SC Marl-Hamm (10.) A, Westfalia Gemen II (12.) A, TuS Sinsen II (11.) H. SV Altendorf-Ulfkotte: Tabellenplatz: 14 Punkte: 24 Fenerbahce Istanbul Marl (13.) H, TSV Raesfeld (3.) A, SC Reken II (9.) H, SV Lembeck (8.) A. SuS Hervest-Dorsten: Tabellenplatz: 15 Punkte: 18 Westfalia Gemen II (12.) H, ETuS Haltern (16.) A, TuS Sinsen II (11.) A, VfL Ramsdorf (4.) H
Lesen Sie jetzt