Der SV Dorsten-Hardt steht gleich vor einem Schlüsselspiel

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Gleich am ersten Spieltag des neuen Jahres steht der SV Dorsten-Hardt am Sonntag vor einem Schlüsselspiel. Beim TuS Wiescherhöfen geht es um sechs Punkte.

von Ralf Weihrauch, Andreas Leistner

Hardt, Deuten

, 16.02.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Landesliga 4

TuS Wiescherhöfen - SV Hardt

So. 15 Uhr, SA Wielandstr. 41, 59077 Hamm.

Die Hammer bilden mit dem TuS Altenberge das Duo, das drei Punkte Vorsprung vor den Hardtern hat. Es ist das klassische Sechs-Punkte-Spiel, in dem die Hardter bei einem Sieg gleichzögen, bei einer Niederlage allerdings schon sechs Punkte Rückstand hätten.

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Vor der Winterpause haben die Hardter in solchen Situationen oft nicht das erwartete Ergebnis geholt. Doch inzwischen hat sich eine Menge getan. Dabei geht es nicht einmal so sehr um die Neuzugänge, von denen vor allem Lukas Husmann im linken Mittelfeld eine überzeugende Leistung gebracht hat. Viel wichtiger war eine konstant hohe Trainingsbeteiligung.

Martin Stroetzel hatte fast immer die volle Besetzung bei seinen Einheiten. Hardts Sportlicher Leiter Stefan Schröder beobachtete das mit großer Zufriedenheit: „Die Jungs haben alle ganz toll mitgezogen. Da war ordentlich Zug im Training. Ich bin überzeugt, dass nun alle die Luft für 90 Minuten haben.“

“Da ist alles für uns möglich“

Ein Zustand den die Hardter in der Hinserie kaum kannten. Da hat die mangelnde Fitness durch viele Verletzungen und andere Dinge dazu geführt, dass die Hardter in jedem Spiel im zweiten Durchgang rapide abbauten. Doch schon die Testserie hat gezeigt, dass die Stroetzel-Elf nun auf der Höhe ist. Daher sagt Stefan Schröder: „Wir sind bis auf Muhamet Attris am Sonntag komplett. Da ist alles für uns möglich.“

Westfalia Gemen - RW Deuten

So. 15 Uhr, WESCH-Sportark an der Jugendburg, Coesfelder Str. 17, 46325 Borken.

Die Vorbereitung lief gut für den Landesligisten Rot-Weiß Deuten. Allerdings gab es zuletzt gleich mehrere Spielausfälle, sodass Trainer Frank Frye vor dem ersten Punktspiel bei Westfalia Gemen nicht genau weiß, wo seine Mannschaft tatsächlich steht.

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„Vorbereitungsspiele lassen sich mit Meisterschaftsspielen letztlich nicht vergleichen“, sagte Deutens Trainer am Freitag. Dafür weiß er allerdings recht genau, was beim Tabellensiebten auf seine Mannschaft zukommt: „Beide Teams kennen sich ja ziemlich gut. Gemen hat einige Entscheidungsspieler wie etwa Tim Bröcking, auf die man ein Auge haben muss. Es wird eine schwere Aufgabe.“ Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2. Zweifacher Torschütze für die Gemener war damals eben jener Tim Bröcking.

Grundsätzlich gilt für Frye aber weiter: „Wir schauen nicht zu sehr auf den Gegner. Wir wollen unsere Strategie durchdrücken, und ich hoffe, dass uns das gelingt.“

Offensiv drückt die Deutener dabei ein wenig der Schuh. Arthur Fell und Kujtim Arifaj fallen verletzt aus, sodass die Alternativen im Angriff ein wenig eingeschränkt sind.

“Hinrunde war mehr als ordentlich“

An den grundsätzliche Saisonzielen hat Frank Frye ebenfalls nicht gerüttelt: „Wir haben natürlich eine Hinrunde gespielt, die mehr als ordentlich war. Es lief besser als vielleicht gedacht.“ Doch diese starke Hinserie bedeute nun auch eine Herausforderung: „Unser Bestreben ist es, diese Hinrunde zu bestätigen. Und das wird nicht leicht werden.“

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