SV Schermbeck dankt dem guten Heilfleisch

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Schermbecker Fußballer haben sehr gutes Heilfleisch. Noch vor einer Woche hatte der SVS nur elf gesunde Oberligaspieler, vor dem Spiel gegen Rhynern hat sich das Lazerett deutlich gelichtet.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 14.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

Westfalia Rhynern - SV Schermbeck

So. 15 Uhr, Viactiv-Arena im Papenloh, Am Sportplatz 20, 59069 Hamm.

Schon beim Pokalspiel in Langenbochum liefen sich erfreulich viele Schermbecker warm. So war Kevin Rudolph wieder dabei, der sich mit zwei tollen Toren zurückmeldete. Malte Grumann stand wieder von Beginn an auf dem Platz, und auch Raphael Niehoff gehörte zur Startelf und schoss zwei Tore. Auch Gökhan Turan hätte spielen können, Falkowski verzichtete aber auf seinen Einsatz, weil er am Wochenende aus privaten Gründen absagen musste. Lediglich Bilal Özkara wird noch länger pausieren müssen. Benedikt Helling ist wieder im Lauftraining, wird noch mehrere Wochen brauchen, um fit zu werden.

“Junge Spieler haben sich gezeigt“

Falkowski zog ein positives Fazit nach dem dem 6:1 beim Landesligisten Langenbochum: „Ich habe bewusst auch vielen jungen Spielern die Chance gegeben, sich zu zeigen. Das hat auch alles sehr gut funktioniert.“

Die Aufgabe in Rhynern wird natürlich ungleich schwerer. Ähnlich wie der SVS ist die Westfalia bekannt für ihr frühes Pressing. Mit Lennard Kleine steht einer der gefährlichsten Angreifer der Liga im Sturm, und auch vor Verteidiger Patrick Polk hat Falkowski größten Respekt.

Schermbecks Defensive ist die beste

Das 0:0 gegen Ennepetal hat aber gezeigt, mit welch gutem Personal die Schermbecker in dieser Saison ausgestattet sind. Die Notaufstellung hat vor allem in der Defensive exzellente Arbeit geleistet und gegen den Tabellenführer kein Tor kassiert. Ohnehin stellen die Schermbecker mit vier Gegentoren die beste Abwehr der Liga. Darüber freut sich Falkowski: „Wir haben einen Elfmeter bekommen und zwei Tore nach Standardsituationen. Nur ein Treffer ist aus dem Spiel heraus gefallen.“

“1:0 ist besser als 5:4“

Das passt auch zu Falkowskis Philosophie, in der ein 1:0 einen deutlichen höheren Rang einnimmt als ein 5:4: „Wenn es vorne einmal nicht klappt, kann man immer noch gut verteidigen. Wenn man zu null spielt, hat man mindestens schon mal einen Punkt. Unser Ziel ist es, auch am Sonntag noch ungeschlagen zu sein.“

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