SV Schermbeck will Männerfußball spielen

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Der SV Schermbeck will in der Oberliga Männerfußball spielen. Der SV Hardt will mit einem Neuzugang die ersten Landesliga-Zähler holen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck, Dorsten

, 24.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - Preußen Münster II

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52.

Thomas Falkowski ist kein Trainer, der jammert. Er geht auch mit dem momentanen Spielerschwund noch recht locker um, der die meisten seiner Trainer schon in die Verzweiflung treiben würde.

Maik Habitz Kreuzbandriss), Bilal Özkara (Bänderriss) und Malte Grumann (Bänderdehnung) fallen schon seit längerem aus. Im letzten Meisterschaftsspiel in Holzwickede hat sich Kilian Niewerth einen Zeh gebrochen und wird daher am Sonntag auch nicht spielen. Raphael Niehoff hat Probleme mit dem Oberschenkel, und sein Einsatz steht auch noch in den Sternen. Seit dem Pokalspiel gegen Gahlen hat zudem Kevin Rudolph Probleme mit der Leiste. Immerhin ist nun Benedikt Helling wieder im Lauftraining, und er ist guter Dinge, dass die Entzündung, die ihn seit Monaten außer Gefecht setzt, nun endlich abgeklungen ist.

Falkowski nimmt die Situation eher sportlich: „Wir haben einen breiten Kader, und jeder Spieler hat die Klasse für die Oberliga. Das werden wir gegen Münster zeigen.“

Die Preußen sind jung und schnell

Die U23 des Drittligisten kommt mit vielen jungen, schnellen und technisch gut ausgebildeten Spielern. Manchmal kommen auch noch Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft hinzu. Wenn man die Elf des Aufsteiger ins Rollen kommen lässt, wird es schwer, sie zu stoppen. Da hat Falkowski schon ein probates Mittel: „Gegen so ein Team muss man Männerfußball spielen und robust in die Zweikämpfe gehen.“

Der Coach verschwendete aber weniger Gedanken an das Spiel der Preußen als daran, wie sein Team selber die Initiative übernehmen kann: „Wir werden Münster unser Spiel diktieren. Das hat in Holzwickede 70 Minuten gut geklappt. Wenn das am Sonntag auch so funktioniert, werden wir den ersten Heimsieg einfahren.“

Landesliga 4

SV Hardt - TuS Wiescherhöfen

So. 15 Uhr, Auto-Köpper-Sportpark, Storchsbaumstr. 59.

Mit Mohamed Attris haben die Hardter einen alten Bekannten verpflichten können. Der defensive Mittelfeldspieler hat unter anderem schon in Homberg und Haltern in höheren Ligen gespielt, und kehrt nun an die Storchsbaumstraße zurück. Der sportliche Leiter Stefan Schröder hofft, dass Attris am Sonntag schon spielberechtigt ist, denn mit sieben Gegentoren in zwei Spielen haben sich die Hardter Defensivkräfte nicht mit Ruhm bekleckert.

Die meisten Urlauber sind nun wieder zurück, sodass Trainer Martin Stroetzel etwas mehr Auswahl hat. Allerdings ist Tim Heitbreder am Donnerstag im Training umgeknickt und wird wohl ausfallen.

Über den Aufsteiger aus Hamm ist relativ wenig bekannt. Der TuS hat am letzten Sonntag gegen Roxel einen Punkt geholt und zeigte sich von der 1:4-Auftaktniederlage in Ahaus erholt. Allerdings brauchen die Hardter auch gar nicht so viele Informationen, denn wichtig ist nur, dass die Punkte auf der Hardt bleiben.

RW Deuten - Westfalia Gemen

So. 15 Uhr, SA Am Bahndamm, weseler Str. 327.

So eine 1:2-Niederlage im Pokal bei einem A-Ligisten hinterlässt einen schalen Geschmack: „Das passiert, wenn man nicht hundertprozentig bei der Sache ist,“ hat Deutens Co-Trainer Markus Falkenstein mangelhafte Konzentration als Ursache ausgemacht.

Am Sonntag werden die Karten aber wieder neu gemischt, und es besteht nicht die geringste Gefahr, dass man die Westfalia aus Gemen nicht ernst nimmt. Die Borkener kommen mit einer gestandenen Landesliga-Mannschaft, die in der letzten Woche den SV Hardt mit 4:1 abgefertigt hat.

Samy Mertens wird am Sonntag wohl wegen seiner Kopfverletzung nicht mit dabei sein. Zudem hat sich Thomas Swiatkowski in Recklinghausen verletzt, und hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen.

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