Vorm Heimspiel gegen Oberliga-Mitfavorit Dortmund hat der SV Schermbeck Probleme

Fußball

Ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen den ASC Dortmund hat Oberligist SV Schermbeck wieder akute Personalprobleme.

Schermbeck

, 04.10.2019, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorm Heimspiel gegen Oberliga-Mitfavorit Dortmund hat der SV Schermbeck Probleme

Bilal Özkara (l.) bleibt der Pechvogel des SV Schermbeck. Gerade erst hat er eine Verletzung überstanden, da droht ihm schon die nächste Zwangspause. © Joachim Lücke

Mit dem ASC Dortmund empfängt der SV Schermbeck am Sonntag eines der Teams, die SVS-Trainer Thomas Falkowski zu den Topfavoriten der Oberliga zählt. Das ist beim SVS aktuell aber fast Nebensache.

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - ASC Dortmund

So. 15 Uhr, Voksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Im Training hat sich Bilal Özkara – nach einem Bänderriss im Knöchel gerade erst wieder auf dem Weg zurück in die Startelf – erneut verletzt. Verdacht auf Innenbandriss im Knie. Das würde eine erneute wochenlange Pause bedeuten. „Das ist natürlich bitter“, meinte Thomas Falkowski am Freitag mit Blick auf Özkaras Jugend und seine Leidensgeschichte in dieser Saison, aber auch auf seine Bedeutung fürs Team.

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Darüber hinaus ist der 19-Jährige auch längst nicht der einzige Ausfall der Schermbecker. Sandro Poch fällt ebenfalls noch einige Wochen aus, Mel Gerner ist am Sprunggelenk verletzt, und Patrick Rudolph sitzt noch ein letztes Mal seine Rot-Sperre ab. Benedikt Helling ist zwar wieder im Training, doch ein Einsatz in der Oberliga kommt für ihn noch zu früh.

“Der ASC hat ausgezeichnete Leute“

Nicht die besten Voraussetzungen also, und das gegen einen Gegner, den Thomas Falkowski zu den Top Vier der Liga zählt. „Dortmund ist mit dem Anspruch angetreten, um den Aufstieg mitzuspielen“, sagte der SVS-Trainer. Trotz des verpatzten Saisonstarts des ASC mit fünf Niederlagen aus acht Spielen, bleibt Falkowski dabei: „Mit Kevin Brümmer und Max Podehl haben die Dortmunder offensiv wirklich Ausnahmespieler in ihren Reihen, und das Mittelfeld ist mit Paul Stieber und Philipp Rosenkranz ebenfalls hervorragend besetzt.“ Als Favorit muss sich der SVS also nicht unbedingt fühlen.

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