SV Schermbeck kann in Rhynern spielen

hzFussball

Lange hat die Begegnung des SV Schermbeck in Rhynern auf der Kippe gestanden, doch am Freitagmittag gab es grünes Licht. Der Corona-Verdacht im Kader der Westfalia ist nicht bestätigt worden.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 25.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

Westfalia Rhynern - SV Schermbeck

So.15 Uhr, VIACTIV-Arena im Papenloh, Am Sportplatz 20, 59069 Hamm.

Die Begegnung Rhynerns in Paderborn war am Mittwoch abgesagt worden. Ein Spieler hatte in der Berufsschule Kontakt zu einer Teilnehmerin an der Hochzeitsfeier in Hamm, bei der sich bis Donnerstag 164 Teilnehmer mit Covid 19 infiziert hatten. Das Match des Landesligisten IG Bönen Fußball ist hingegen abgesagt worden.

Schermbecks Trainer Sleiman Salha nutzte den Freitag zur Regeneration: „Die Mannschaft war in der Eisbox. Viel mehr kann man zwischen zwei Spielen in drei Tagen auch nicht machen.“

Jetzt lesen

Der Trainer war nach dem 2:2 gegen Vreden zwar nicht ganz zufrieden mit der Leistung, fand aber generell viel Lob für seine Spieler: „Die Jungs haben in den letzten zwei Monaten viele Höhen und Tiefen vom Westfalen-Pokal bis zur Corona-Quarantäne erlebt. Das muss man erst einmal wegstecken.“

Jetzt lesen

Der SV Schermbeck sei daher noch lange nicht auf dem Stand, den Salha gerne hätte. Beispielhaft nennt er die Verteidiger Mike Jordan und Lukas Steinrötter: „Die beiden machen noch Fehler, die sie im fitten Zustand nicht machen würden.“

Zudem trüge das Geläuf in der Volksbank-Arena viel zu den Fehlern bei: „Der tiefe Rasen kostet viel Kraft. Zudem ist er so uneben, dass die Spieler Probleme haben, den Ball vernünftig anzunehmen. Das macht die Folge-Entscheidung sehr schwer.“ Daher zieht es der Trainer in Betracht, die nächsten Heimspiele alle auf dem Kunstrasen auszutragen.

Hanemann und Habitz fehlen

In Rhynern wird es aber nicht anders als in Schermbeck. Der Rasen der Westfalia ist ebenfalls sehr tief, sodass ein weiterer Kraftakt auf den SVS wartet. Dominik Hanemann ist gegen Vreden umgeknickt und wird ebenso ausfallen wie Maik Habitz, der sich mit Adduktoren-Problemen plagt. Dafür ist Bilal Özkara wieder gesund.

Salha setzte ohnehin weiter auf eine ständige Rotation: „Ich habe Kevin Mule-Ewald und Raphael Niehoff gegen Vreden erst später gebracht, damit sie sich nicht zu sehr verausgaben. So wird auch in Rhynern die Startelf ein wenig anders aussehen als am Donnerstagabend oder in Ennepetal.“

Lesen Sie jetzt