Wie der Wulfener Formation „maju“ eine einzige Eins zum Turniersieg reichte

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Vier Zweien und eine Eins - das soll zum Turniersieg reichen? Für die Wulfener Formation „maju“ reichte es sogar zum Klassenerhalt.

Wulfen

, 24.06.2019, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie der Wulfener Formation „maju“ eine einzige Eins zum Turniersieg reichte

"Ende gut, alles gut", hieß es nach dem Relegationsturnier in Wuppertal für die Wulfener Formation "maju". © Privat

„Ende gut, alles gut“, hieß es am Sonntag nach den Relegationsturnieren um den Klassenerhalt für die Regionalliga-Formation „maju“ vom TSZ Royal Wulfen. Mit Platz eins des Viererfeldes lösten die Tänzerinnen von Trainerin Martina Buschmann in Wuppertal souverän das Ticket für ein weiteres Jahr in der dritthöchsten deutschen Liga, in der sie erneut zusammen mit den Vereinskolleginnen von „Emosie“ antreten werden.

Bei der offenen Wertung der fünf Wertungsrichter mussten die Wulfenerinnen nur kurz rechnen. Vier Zweien und eine Eins bedeuteten schon auf den ersten Blick mindestens Platz zwei, und der reichte zum Klassenerhalt. Dass es am Ende sogar Platz eins wurde, lag daran, dass die Wertungsrichter ihre restlichen Einsen fleißig auf die anderen Teams verteilten, die aber insgesamt nicht an die Wulfener Wertung heran reichten. Denn es gab zwar eine Formation mit zwei Einsen, doch die hatte ansonsten nur Dreien auf dem Konto, und nach dem System der Majorität, das beim Jazz- und Modern Dance angewandt wird, hatten „maju“ an der dritten Stelle der Wertung mit ihren Zweien die Nase vorn.

Winkler lobt die Energieleistung

TSZ-Vorsitzender Helmut Winkler war dementsprechend zufrieden: „Das war ein starker Auftritt. Maju hatten Pech, dass sie beim allerersten Turnier die Vorrunde vergeigt haben und nur Achter wurden. Das schleppt man dann die ganze Saison mit. Doch sie haben sich da super rasgearbeitet.“

Die Schermbecker Formation „Amianto“ trat zum Turnier der Jugendverbandsliga nicht an.

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