Zu viele „blöde Fehler“: BW Wulfen macht aus seiner Enttäuschung keinen Hehl

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Die Zwischenbilanz des A-Kreisligisten Blau-Weiß Wulfen fällt nicht gerade positiv aus. Die Erwartungen waren groß. Der Trainer weiß, woran er arbeiten muss, wenn es wieder weitergeht.

Wulfen

, 19.11.2020, 08:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Blau-Weiß Wulfen spielte eine gute Vorbereitung. Eine starke Leistung gegen den Oberligisten SpVgg Vreden und Siege wie gegen den Bezirksligisten VfL Ramsdorf im Kreispokal machten Mut. Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als im September dann endlich die neue Spielzeit begann. Dementsprechend größer ist nun aber auch die Enttäuschung nach sieben Spielen – der A-Kreisligist hatte sich mehr erhofft. Daraus macht Trainer Daniel Schikora keinen Hehl.

Die Zielsetzung BW Wulfens vor der Saison war klar umrissen. „Als Fußballer will ich jedes Spiel gewinnen - also am Ende auch oben stehen“, sagte Daniel Schikora bei der Saisoneröffnung der Blau-Weißen. Dafür müsse aber alles passen, schränkte er im gleichen Atemzug mit ein. Unter anderem dürfe einen das Verletzungspech nicht verfolgen. Doch genau das passierte den Wulfenern.

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Von den fünf externen Neuzugängen bestritt lediglich Marvin Wloch fast jedes Spiel von Beginn an. Sein Bruder Mike Wloch und Dennis Keller verletzten sich. Javier Rui und Robin Gawlina pendelten zwischen Startelf und Bank. Dazu kommen Verletzungen von Pascal Makowski und Tarik Yücel. „Das hat dazu beigetragen“, sagt Schikora zum schwachen Saisonstart.

Aus sieben Spielen konnten die Blau-Weißen gerade einmal neun Punkte holen. Drei Siegen stehen drei Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber – sowie die Niederlage am grünen Tisch nach dem Spielabbruch gegen Istanbul Marl.

Zu viele „blöde Fehler“

Neben den Verletzungssorgen machte Trainer Daniel Schikora zudem Probleme im Umschaltspiel für den schwachen Saisonstart der Blau-Weißen aus. Gerade im Umschalten von der Offensive in die Defensive hapere es, so der Trainer. „Wir fangen uns zu viele leichte Gegentreffer.“ Im Defensivverbund passierten zu viele „blöde Fehler“, wie der Trainer es nennt.

Wenn es wieder weitergeht, möchte Schikora vor allem an der defensiven Stabilität seines Teams arbeiten. „Wir müssen unbedingt daran arbeiten, stabiler zu stehen.“ Außerdem wird es für Wulfen darum gehen, die Chancen effektiver zu nutzen.

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Nico Geniesers Abgang muss zudem aufgefangen werden. Der Kapitän wechselt in der Winterpause von BW Wulfen zum Landesligisten Westfalia Gemen. Eventuell werden die Wulfener im Winter deshalb noch einmal auf dem Transfermarkt tätig. Konkret sei derzeit aber nichts geplant, sagt Schikora. „Wir halten allerdings die Augen und Ohren offen.“

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