Das 1:3 aus dem Hinspiel will der BSV Schüren beim FC Brünninghausen so nicht stehen lassen

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Zweiter Versuch für den FC Brünninghausen und den BSV Schüren nach dem vom Winde verwehten Neustart nach der Winterpause in der Westfalenliga. Und Schüren hat sich in Brünninghausen einiges vorgenommen.

Dortmund

, 16.02.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Hinspielniederlage wurmt den BSV Schüren noch immer. Gleich am dritten Spieltag Ende August setzte es gegen den FC Brünninghausen eine 1:3-Heimniederlage. Für den BSV ist das zusätzliche Motivation, es am kommenden Sonntag im Rückspiel (Stadion am Hombruchsfeld, Am Hombruchsfeld 71, 44225 Dortmund) besser zu machen. Schon nach dem letzten gewonnenen Testspiel am Dienstag gegen den Hombrucher SV hatte Schüren-Trainer Arthur Matlik gesagt: „Jetzt sind wir bereit, uns am Sonntag auf Brünninghausen zu stürzen.“

Der Tabellenzehnte kann in Brünninghausen auf jeden Fall auf seinen Toptorjäger Kamil Bednarski bauen. Im Freundschaftsspiel gegen Hombruch zur Überbrückung der Sturmpause hatte er sich bereits fit und treffsicher gezeigt, trug drei Treffer zum 4:2-Sieg bei.

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Das Ziel für die Restsaison ist für Matlik ganz einfach formuliert: „Ich würde diese Saison gerne um die goldene Ananas spielen.“ Will heißen, für sein Team geht es jetzt darum, möglichst schnell einen sichereren Abstand zwischen sich und die Abstiegsplätze zu bringen. Im Moment beträgt der neun Punkte. Und nach dem Gastspiel in Brünninghausen, soll er im besten Fall noch drei Punkte größer sein. „Denn so ein Zitterfinale wie in der letzten Saison möchte ich nicht nochmal erleben. Das war schrecklich“, sagt Matlik.

Matlik erwartet allerdings ein hartes Stück Arbeit für seine Mannschaft. „Der FC hat sich gut verstärkt, und ich bin sicher, sie werden mit Volldampf versuchen, das Heft in die Hand zu nehmen.“

Dem entgegenzusetzen hat Schüren allerdings ein deutlich verbesserter Personaltableu. Am letzten Sonntag waren noch sieben Ausfälle zu beklagen. Das hat sich nun entspannt. Torwart Sascha Samulewicz ist wieder dabei. Und auch Sotirios Stratacis, der am letzten Sonntag noch darauf wartete Vater zu werden, steht nun, eine Woche später als frischgebackener Papa der Mannschaft wieder zur Verfügung.

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Bei Brünninghausen ist die Lage personell etwas angespannter. Der Tabellenachte der Westfalenliga muss weiter auf seinen verletzten Stammkeeper Leon Broda verzichten. Ebenfalls noch nicht zur Verfügung stehen wird Sebastian Kruse. Ob der in der Woche erkrankte Sebastian Schröder auflaufen kann, ist zumindest noch fraglich.

Überraschend ist hingegen, dass sich der Trainer Florian Gondrum selbst mit Abstrichen schon wieder fit für einen Kurzeinsatz fühlt. Ursprünglich war Gondrum davon ausgegangen, erst in zwei Wochen auflaufen zu können. Jetzt ging es etwas flotter. „Ich werde Sonntag auf jeden Fall auf der Ersatzbank Platz nehmen. Für einen Einsatz von Beginn an wird es nicht reichen. Aber ich schaue mal, in welche Richtung das Spiel läuft und ob mein Einsatz Sinn macht.“

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Gute Nachrichten gibt es auch von Luke Newman. Am letzten Wochenende war er noch krank. „Er ist aber diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Zudem kehren Mert Sahin und Onur Tekin ins Aufgebot zurück. Ihre Gelb-Rot-Sperre ist mit dem letzten Spiel - auch wenn es ausgefallen ist - abgelaufen“, sagt Gondrum.

Im Gegensatz zum BSV Schüren verzichtete Brünninghausens Trainer Florian Gondrum nach dem Sturmwochenende auf ein Freundschaftsspiel. „Die Vorbereitungszeit war ja ohnehin ziemlich kurz. Und durch die Hallenstadtmeisterschaften blieb dann gar nicht mehr soviel Zeit, um mit der ganzen Mannschaft zu trainieren. Dafür haben wir jetzt die letzte Woche intensiv genutzt und vier Einheiten eingeschoben. Das hat für uns gut gepasst.“

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