Am Dortmund-Ems-Kanal reifen Olympia-Träume

Rudern

Das Team Deutschland-Achter hat wieder mit dem Training in Dortmund am Ems-Kanal begonnen. Zum Auftakt mussten sich alle Sportler und Trainer einem Corona-Test unterziehen.

von Carsten Oberhagemann

09.01.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Team Deutschland-Achter trainiert jetzt drei Wochen in Dortmund, ehe es Ende Januar wieder nach Portugal geht.

Das Team Deutschland-Achter trainiert jetzt drei Wochen in Dortmund, ehe es Ende Januar wieder nach Portugal geht. © Deutschlandachter.de

In gut einem halben Jahr stehen die Olympischen Spiele in Tokio an, in gut vier Monaten beginnt die Wettkampf-Saison: Keine Frage, dass das Team Deutschland-Achter zum Jahresbeginn schon wieder in die Vollen geht und den Hebel nach kurzer Pause direkt umlegt. Nach eineinhalb-wöchiger Erholung rund um Weihnachten und Neujahr kamen die Ruderer in Dortmund zusammen. Bevor es im Training wieder losgehen konnte, mussten sie sich einem Schnelltest unterziehen.

„Es sind alle getestet worden, alle sind negativ“, sagte Bundestrainer Uwe Bender nach dem Jahresauftakt-Wochenende. Dr. Ulli Kau, Mannschaftsarzt des Deutschen Ruderverband, war nach Dortmund gekommen, um die Corona-Tests durchzuführen – und zwar bei allen Ruderern und Trainern am Leistungszentrum Dortmund. Erst nach vorliegendem negativen Testergebnis konnte mit dem Training begonnen werden. „Wichtig ist auch, dass alle gesund sind. Es gibt keine Ausfälle“, bemerkte Bender.

Drei Wochen in Dortmund

In den kommenden drei Wochen werden die Athleten aus dem Team Deutschland-Achter in Dortmund trainieren, ehe es Ende Januar wie zuletzt im Dezember nach Avis (Portugal) ins Trainingslager geht. Dies bedeutet auch, dass sich die Ruderer auf kalte Temperaturen einstellen müssen. „Es kann sein, dass der Kanal vereist ist und wir mal nicht rudern können“, meinte Bender.

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