Zwei Dortmunder Fußballer brauchen Hilfe bei der Abstimmung zum Amateurfußballer des Jahres

Fußball in Dortmund

Die Wahl zum Amateurfußballer und zur Amateurfußballerin des Jahres könnte in diesem Jahr eine reine Dortmunder Angelegenheit werden. Dafür benötigen die nominierten Dortmunder aber Hilfe.

Dortmund

, 24.11.2019, 13:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Dortmunder Fußballer brauchen Hilfe bei der Abstimmung zum Amateurfußballer des Jahres

Daniel Ulrich (l.) wurde von Daniel Köhler (r.) als Amateurfußballer des Jahres angemeldet. © Schaper

Daniel Ulrich und Leonie Witt wussten beide nichts von ihrem Glück. Der eine, Trainer, Gründer, Mann für alle Fälle beim FC Dortmund 18, ist vielen im Dortmunder Fußball bereits ein Begriff. Seine legendäre Kabinenansprache hat mittlerweile Millionen Klicks, überregionale Medien berichteten über den „Mini-Kloppo“ und der FC Dortmund konnte sich über einen regen Mitglieder-Schub freuen.

Die andere ist in Dortmund bislang nur Insidern bekannt, schoss zum Beispiel die U17 der JSG Unna/Billmerich in diesem Jahr zur Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. „Fußball ist mein Leben“, sagt die in Dortmund lebende Witt, die trotz ihres jungen Alters schon Seniorinnen-Fußball spielt und in der 1. Mannschaft von Rot-Weiß Unna (Kreisliga A) in der vergangenen Saison 62 Tore in 27 Spielen erzielt hat. Auch in dieser Saison hält sie diese Torquote, steht bei aktuell 23 Toren in zehn Spielen - und trainiert nebenbei noch die U15 von RWU.

Witt und Ulrich hatten dennoch nicht damit gerechnet, dass sie beide als „Amateurfußballer des Jahres“ und „Amateurfußballerin des Jahres“ - einer Wahl des Deutschen Fußball-Bunds, die über das Ergebnis- und Tabellenportal fussball.de abgewickelt wird - angemeldet wurden. Bei Witt war es ihr Trainer Jordanis Bairaktaridis, bei Ulrich sein Freund und Mitgründer des FC Dortmund, Florian Köhler.

„Ich persönlich habe in meiner mittlerweile 30-jährigen Karriere als Kreisliga-Fußballer noch nie ansatzweise einen Typen erlebt, der diesen Sport mit jeder Faser so lebt wie Daniel“, schrieb Köhler. Und Bairaktaridis bewarb Witt mit den Worten: „Leonie ist ein Beispiel dafür, wie durch großes Engagement und trotz größerer Widrigkeiten (bis zu einer Stunde Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Mutter im Rollstuhl, etc.) der Spaß am Sport gelebt und in die Jugend weiterverbreitet werden kann.“

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Der Anmeldung folgte ein Auswahlprozess in der Redaktion von fussball.de, 242 Bewerbungen lagen vor, fünf Männer und fünf Frauen wurden ausgewählt, die nun im Finale zur Abstimmung stehen - und sowohl Ulrich als auch Witt sind tatsächlich Teil der Top 5 ihrer Kategorie.

Die beiden Dortmunder benötigen nun aber die Unterstützung des Dortmunder Amateurfußballs. Denn auch die Konkurrenten haben bemerkenswertes geleistet. Die Gewinner erhalten eine Einladung zu einem DFB-Länderspiel, Trikots und einen Pokal. Zur Abstimmung geht es HIER!

Hier gelangt ihr zur Vorstellung von Leonie Witt bei fussball.de

Hier gelangt ihr zur Vorstellung von Daniel Ulrich bei fussball.de

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