Aplerbeck trifft es besonders hart

DORTMUND Die Meldung, dass der Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW) nach einem Entscheid vom Samstag die Verbandsabgaben für die Vereine um 100 Prozent erhöht, schlug auch in Dortmund wie eine Bombe ein.

von Von Dirk Krampe

, 10.12.2007, 19:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aplerbeck trifft es besonders hart

Dortmunds Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski

„Das ist ein echter Hammer“, sagte Westfalia Wickedes Sportlicher Leiter Klaus-Dieter Friers. „Für uns ist das viel Geld, das wir erstmal auftreiben müssen.“

Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski  saß am Samstag mit am Verhandlungstisch. „Wir haben sehr intensiv diskutiert“, sagte er. „Und auch kontrovers. Aber die Tatsachen sind nicht wegzudiskutieren. Wir brauchen die Erhöhung, um endlich wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen.“ Grondziewski mahnte zur Sachlichkeit: „Die Erhöhung schmerzt sicher, aber man bekommt ja auch Gegenleistungen. Ohne FLVW und Kreis ginge es auch nicht.“

„Warum“

Aplerbecks Vorsitzender der Fußball-Abteilung, Heiner Brune, wollte nicht vorschnell urteilen: „Man muss sich damit erst mal auseinandersetzen. Wir werden an entsprechender Stelle auch die Frage nach dem Warum stellen.“ Brune gab vor allem die Höhe der Steigerung zu denken: „Wir können ja auch nicht die Eintrittspreise um 100 Prozent erhöhen.“ Als potenzieller Aufsteiger in die Verbandsliga würde Aplerbeck der FLVW-Beschluss besonders deutlich treffen. Bisher musste der Klub 650 Euro an den Verband abführen, bei einem Aufstieg im Sommer wären es dann 1950

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