Arif Et über einen Sommer ohne Regeneration, schwere Beine beim BVB II und sein Lied zum Einstand

hzFußball-Regionalliga

Arif Et hatte wenig Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Auf einen langen Urlaub hat er verzichtet, sich stattdessen auf die Vorbereitung beim BVB II vorbereitet.

Dortmund

, 09.07.2019, 16:55 Uhr / Lesedauer: 3 min

Arif Et hat es als einer der ganz wenigen Dortmunder Amateurfußballer von einem Dortmunder Oberliga-Klub zum BVB II in die Regionalliga geschafft. Ob er sich dort auch durchsetzen kann? Wir haben nach den ersten drei Wochen Vorbereitung mit ihm gesprochen.

Arif, drei Wochen Vorbereitung beim BVB II sind rum. Wie hast du dich eingelebt in diesen professionellen Strukturen?

Mittlerweile habe ich mich gut zurechtgefunden. Die Belastung ist natürlich eine ganz andere. Ich musste mich mental und körperlich erstmal daran gewöhnen. Wenn man vorher immer nur dreimal die Woche abends für eineinhalb Stunden trainiert und plötzlich zweimal am Tag auf dem Platz steht, dann ist das schon ein Unterschied und ich habe schon gemerkt, dass das viel mit meinem Körper macht.

Was hat es denn gemacht?

Man hat schon am nächsten Morgen gemerkt, dass man ein bisschen schlapper war, dass man schwere Beine hatte. Aber dafür hat man beim BVB ja auch ganz andere Möglichkeiten der Regeneration. Hier hast du Super-Physios, Kältebecken, ein Fitnessstudio, da kannst du ganz anders auf Belastung reagieren.

Du hattest nicht so viel Zeit, dich vorzubereiten oder?

Das war tatsächlich schwierig, wir hatten ja am 30. Mai noch das Kreispokal-Spiel, danach war ich drei, vier Tage mit einem Kumpel in Spanien und dann hatte ich noch eine Woche Zeit bis zum Trainingsstart beim BVB. Der Sommer war also schon ziemlich anstrengend, weil ich keine Regenerationszeit hatte. Deshalb war und ist es so wichtig, dass ich ohne Verletzung durch die Vorbereitung komme.

Du lebst ein bisschen den Traum eines jeden Amateurfußballers. Du darfst dich hauptberuflich mit Fußball beschäftigen. Hast du das schon realisiert?

Ja, es geht damit schon ein Traum in Erfüllung. Ich mache das, was mir Spaß macht, vor allem weil es mir Spaß macht. Ich würde ja auch noch Fußball spielen, wenn das mit dem BVB nicht geklappt hätte.

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Ihr wart jetzt im Trainingslager in Österreich: Wie war das so?

Eine ganz andere Erfahrung, das war von der Organisation, von der Verpflegung, vom Service alles so top, alles lief wie am Schnürchen. Natürlich war es körperlich hart und echt belastend, aber wir haben uns auch als Team gefunden. Man hat gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind und sind da zu einer Einheit geworden.

Welches Lied musstest du zum Einstand singen?

Taylan Duman, Chris Führich und ich haben eine Boyband gegründet und „Let Me Love You“ von Mario gesungen. Das hat echt Spaß gemacht.

Wie gefällt dir die Spielweise des neuen Trainers Mike Tullberg?

Die finde ich sehr positiv. Er will, dass wir aggressiv und druckvoll spielen mit hohem Kraftaufwand. Wir wollen immer den Ball haben und das passt super zu unseren Spielern. Es hat zwar ein paar Tage gedauert, weil es ja viele neue Spieler waren, aber mittlerweile haben wir seine Philosophie verinnerlicht. Und ich glaube, dass wir damit sehr viel erreichen können.

Wie ist der neue Coach?

Er ist sehr aufgeschlossen und offen, hat viel Humor und ist zwischenmenschlich einfach top. Er reden mit allen, von A bis Z, macht Späße mit allen. Diese Harmonie, die da jetzt entstanden ist, finde ich auch wichtig, damit es in der Saison gut läuft.

Hast du schon Signale erhalten, wo er dich einplant?

In den Testspielen habe ich außen gespielt, wir orientieren uns da auch ein wenig am System der Profis. Es ist meine Stammposition, die habe ich in Dröschede zu Anfang ja immer gespielt. Zuletzt in Brünninghausen war ich natürlich immer Stürmer zusammen mit Flo (Gondrum), deshalb musste ich mich jetzt erst wieder zum Beispiel ans defensive Umschalten gewöhnen. Aber ich kenne die Position von früher, deshalb passt das.

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Wie groß siehst du deine Chancen zu spielen?
Es ist ein harter, aber fairer Konkurrenzkampf hier. Es ist natürlich ein Unterschied, ob du wie ich über Ecken und Kanten hierhergekommen bin oder ob du im Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet wurdest. Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu spielen. An die Fitness und die Physis, die ich brauche, habe ich mich gewöhnt. Jetzt muss das Spielerische noch kommen.

Wie groß ist die Vorfreude auf den Saisonstart?

Die ist da, dieses Auftaktspiel in Essen wird alles sprengen, was ich bisher erlebt habe. Die Profis spielen noch nicht, deshalb werden auch einige BVB-Fans da sein, dazu Familie und Freunde. Das wird ein richtig geiles Erlebnis.

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