ASC 09 II bestätigt Attraktivität für die Zuschauer: Torreiches Duell gegen TuS Rahm

Fußball-Kreisliga A

Die Reserve des ASC 09 gewinnt das Spitzenspiel gegen den TuS Rahm. Die Zuschauer im Aplerbecker Waldstadion haben ein torreiches Spiel gesehen, was erst spät zur Entscheidung kam.

Dortmund

, 14.10.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
ASC 09 II bestätigt Attraktivität für die Zuschauer: Torreiches Duell gegen TuS Rahm

Erfolgreich mit dem ASC 09 II: Spielertrainer Tim Schwarz (r.).

Dominik Altfeld und Manfred Schulze haben Wort gehalten. Der Sportliche Leiter des ASC 09 II und der TuS Rahm hatten wegen der offensiven Spielweise beider Teams ein torreiches Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A1 versprochen. Richtig freuen durfte sich aber nur Altfeld. Denn dank des 6:2 (3:2) bauen die Aplerbecker ihren Vorsprung in der Kreisliga A auf sechs Punkte aus.

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„Das ist schon eine Marke. Wir können jetzt lockerer in die kommenden Wochen gehen, ohne etwas auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich habe jetzt schon einen Heidenrespekt vor unserem kommenden Auswärtsspiel in Kirchlinde“, kommentierte Altfeld.

Altfeld ist lieber oben - aus einem ganz bestimmten Grund

Aber die Rolle seines Teams gefällt ihm: „Ich finde es nicht cool, der Jäger zu sein. Dann muss ich immer ein Spiel mehr gewinnen. Ich bin lieber oben.“ Für die aktuelle Situation seines Teams steht der Sieg über den Zweiten aus Rahm sinnbildlich: „Wir haben gesehen, als beispielsweise Marcel Lupp für den angeschlagenen Leif Kieserling kam, dass wir einen tollen Kader haben. Wir können uns auf alle verlassen.“ Die eingewechselten Janis Hofmeister und Ivan Raifekerschte steuerten auch je ein Tor zum 6:2 bei.

Altfeld erkannte aber auch, „wie stark Rahm war“. Das zeigte sich in der Anfangsphase, als beide Mannschaften Hoffnungen auf eine zweistellige Trefferzahl machten. 2:2 stand es schon nach zwölf Minuten. Hinten suchte der ASC noch seine Ordnung, vorne erledigten die Angreifer Tim Schwarz (13. Saisontreffer) und die Leihgabe aus der Ersten Jonas Telschow ihre Aufgaben. Für Rahms Ausgleichstreffer waren Mohammed Alokla und Kerem Kalan verantwortlich. Noch vor der Pause erzielte Spielertrainer Schwarz seinen 14. Saisontreffer. Die erste Hälfte war turbulent, bot gute Spielzüge, ganz nach dem Geschmack der Zuschauer.

Spannung bis zum Schluss, doch dann kam es deutlich

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das, räumte auch Altfeld ein: „Da hatten wir plötzlich Leerlauf.“ Und Schulze auf der anderen Seite war regelrecht traurig ob dessen, was danach kommen sollte. „Wir mischen lange richtig mit, lassen dann nach dem 2:3 bis zur 82. Minute nichts zu und kriegen dann noch richtig was ab.“

Hofmeister benötigte in der Tat bis in die Schlussphase, um alles klarzumachen. Okan Saritas und Raifekerschte schraubten das Ergebnis in eine Höhe, die auch Altfeld als etwas zu extrem empfand: „Selbst wenn das hier 4:4 ausgegangen wäre, hätte sich keiner beschweren dürfen. Unterm Strich bleibt aber, dass wir mit solch torreichen Spielen attraktiv für die Zuschauer sind.“

Letztendlich gab sich auch Schulze versöhnlich: „Erstens waren wir lange nicht schlecht. Und wir geben auch nicht auf und wollen unter den ersten Fünf bleibe. Das war und bleibt unser Ziel. Ich erinnere die Leute immer gerne daran, dass wir jahrelang weiter hinten rumdümpelten. Da ist es doch schön, solche Spiele zu erleben.“ Und so hat auch der TuS seinen Anteil daran, dass die Zuschauer auch gerne auf Sportplätze gehen, um Kreisliga-Fußball zu sehen.

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