Luis Weiß, wie ist es wenn man der umworbenste Jugendspieler Dortmunds ist?

hzFußball-Oberliga

Der ASC hat Luis Weiß verpflichtet. Nun verrät das Top-Talent, warum es trotz Zusage noch ein zweites Mal zum Probetraining antreten musste und über seine Jugendzeit beim Hombrucher SV.

Dortmund, Aplerbeck

, 26.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Luis Weiß hat der ASC 09 ein äußerst umworbenes Talent des

Hombrucher SV zu sich gelotst. Der 18-jährige zentrale Mittelfeldspieler wird ab der kommenden Saison für Aplerbeck auflaufen. Weiß stand im

Fokus mehrerer Vereine, darunter auch der Holzwickeder SC,

ASC-Konkurrent in der Oberliga. Im Gespräch mit unserer Redaktion verrät

er, warum Aplerbeck das Rennen machte und wieso er trotz einer Zusage

ein zweites Mal zum Probetraining vorbeikommen musste.

Wie fühlt es sich an, der umworbenste Jugendspieler Dortmunds zu sein?

Das höre ich zwar gerne, aber ich finde nicht, dass ich mehr im Fokus

stehe als zum Beispiele einige meiner Mitspieler, die ja auch mehrere

Angebote bekommen haben.

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Entschieden haben Sie sich nun für den ASC 09 Dortmund. Was war
ausschlaggebend?

Für mich war klar, dass ich auf jeden Fall in die Oberliga möchte. Da

blieb dann die Wahl zwischen Aplerbeck und dem Holzwickeder SC. Der ASC

hat sich früh um mich bemüht, ich habe viel mit Samir Habibovic

(Sportlicher Leiter ASC, Anm. d. Red.) gesprochen und das Aplerbecker Projekt

hat mich überzeugt.

Weil der ASC dafür bekannt ist, auf junge Spieler zu setzen?

Genau. Aktuell spielen auch einige ehemalige Hombrucher dort. Das ist

schon eine super Mannschaft. Ich habe mir trotzdem ein paar Tage lang

Gedanken gemacht, ehe ich mich entschieden habe.

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Mit wem haben Sie sich diesbezüglich ausgetauscht?

In dem Fall ist mein Vater mein Berater. Er fährt zu jedem meiner Spiele

und weil er früher selbst gekickt hat, hat er auch die nötige Ahnung.

Wie lief dann der Transfer-Prozess ab?

Ich habe ein Probetraining beim ASC gemacht. Das war eine komische

Situation, weil zu der Zeit gerade Tim Schwarz Trainer war. Er und Samir

wollten mich direkt haben, dann wurde aber Antonios Kotziampassis

Trainer und ich sollte nochmal zum Mittrainieren vorbeikommen. Zum Glück

war aber auch er auf Anhieb überzeugt.

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Apropos überzeugen – das haben Sie auch mit der U19 des HSV in der
Westfalenliga. Dort trennt Sie nur das schlechtere Torverhältnis von
Spitzenreiter Paderborn und dem möglichen Bundesliga-Aufstieg…

Es wäre schon sehr traurig, wenn meine Juniorenzeit so zu Ende geht. Es

wäre mega, wenn wir sie mit dem Aufstieg krönen könnten. Ich glaube

allerdings nicht, dass die Saison fortgesetzt werden kann. Und das ist

dann extrem bitter, weil wir fußballerisch die beste Mannschaft sind.

Wie nutzen Sie die trainingsfreie Zeit nun?

Ich versuche mich fit zu halten, gehe so oft wie möglich laufen. Mit dem

Ball kann man alleine leider wenig machen, genauso wie ich keine

Zweikämpfe alleine trainieren kann – die werden in der Oberliga mit

Sicherheit härter sein als im Juniorenbereich.

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