ASC-Spieler Lars Warschewski - erst launisch, dann einer der Matchwinner

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Lars Warschewski vom ASC 09 Dortmund gehörte beim Sieg gegen Vreden zu den Matchwinnern - und das, obwohl er auf einer Position spielte, die ihm nicht so zusagt. Zuvor war der 20-Jährige sogar launisch.

Dortmund

, 18.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Tor direkt vorbereitet und ein weiteres eingeleitet: Lars Warschewski vom ASC 09 Dortmund hatte am vergangenen Sonntag beim 3:2-Sieg gegen die Spielvereinigung Vreden großen Anteil an den ersten drei Saisonpunkten der Aplerbecker. In den Tagen zuvor zeigte sich der 20-Jährige jedoch mit einer Entscheidung seines Trainers nicht einverstanden, sodass er in beiden Spielen zum Saisonstart nicht in der Startelf stand. „Das hatte ich mir selbst verbockt“, sagt Warschewski.

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Seit zwei Jahren kickt Lars Warschewski mittlerweile für den ASC in der Oberliga. Der 20-jährige Offensivmann wechselte von der U19 des TSC Eintracht Dortmund nach Aplerbeck. In den vergangenen Jahren gehörte er mit zum Stammkader des ASC, kam zumeist auf der Zehnerposition zum Einsatz, unterstützte von dort aus Stürmer Maximilian Podehl.

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Für diese Saison habe ASC-Trainer Antonios Kotziampassis laut Warschewski allerdings eine andere Position für den Offensivspieler vorgesehen: Er solle auf dem Flügel wirbeln. Das passte Warschewski zunächst nicht in den Kram. „Da hatte ich den Kopf unten, habe auch nicht meine Leistung gebracht und negativ reagiert. Das konnte so aber nicht weitergehen. Ich muss annehmen, was der Trainer von mir verlangt und darf nicht mehr so launisch sein“, so der ASC-Kicker.

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Sowohl in Ennepetal (ab der 74. Minute im Spiel) als auch gegen Vreden (ab der 54. Minute im Spiel) saß Warschewski daher zunächst auf der Bank. Gegen Vreden wollte es der 20-Jährige seinem Trainer aber zeigen - und überzeugte. Den 2:1-Führungstreffer durch Daniel Schaffer legte Warschewski vom linken Flügel aus auf. Und auch beim 3:1 durch Tim Kallenbach war der Flügelspieler beteiligt, spielte den Ball zu Kevin Brümmer, der Kallenbach dann bediente.

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„Dass ich zu den Matchwinnern gehöre, freut mich selber. Ich wollte dem Trainer auch zeigen, dass ich zu der ersten Elf gehörte“, so Warschewski.

Auch Trainer Kotziampassis lobte am Sonntag nach dem Spiel seinen Schützling: „Mit Lars hatten wir noch einen richtigen Qualitätsspieler, wie er marschiert ist. Er hat super gespielt. Ich bin froh, dass man so einen Spieler noch hat und bringen kann“. Warschewski dazu: „Es freut mich, dass der Trainer mich lobt. Ich hatte ein paar gute Aktionen, kann aber noch mehr.“

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Warschewski glaubt, dass der ASC in der laufenden Spielzeit noch eine gute Rolle spielen kann. Nach zwei Spielen und drei Punkten stehen die Aplerbecker momentan auf Tabellenplatz elf. Am Sonntag reist der ASC zu Westfalia Rhynern. „Ich glaube, dass in dieser Saison viel drin ist. Wir haben viele junge Typen in der Mannschaft, die ein großes Potenzial haben. Ich sehe uns in der oberen Tabellenhälfte“, sagt Warschewski abschließend.

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