Aufsteiger Rot Weiß Germania macht mit verstärkter Offensive Dampf in der Bezirksliga

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So einfach kann das sein. Der Kader steht bei Rot Weiß Germania. Fünf Abgänge, sieben Neue - mit 22 Spielern geht der Bezirksliga-Aufsteiger optimistisch in die neue Saison.

Dortmund

, 21.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Wenn Alexander Schwarz und Christian Gries über ihren neu formierten Kader reden, dann schwingt immer eine gute Portion Optimismus mit. Optimismus, den Schwarz als neuer Trainer von Rot Weiß Germania selbst aus dem Urlaub im fernen Kuba verströmt. „Wir haben 22 Spieler, jede Position ist doppelt besetzt. Wir haben ganz klar versucht, uns gezielt zu verstärken, haben Typen gesucht, die Erfahrung und die richtige Physis mitbringen, wie zum Beispiel Lukas Staudinger vom Landesligisten Brackel 06.“ Und der Sportliche Leiter Christian Gries ist sicher, dass die Mannschaft, wenn sie nicht zu hart von Verletzungen getroffen wird wie in der letzten Spielzeit, in der Bezirksliga absolut konkurrenzfähig ist.

Offensive Durchschlagskraft

Neben Staudinger erhoffen sich Schwarz und Gries vor allem von Sascha-Marc Reinholz vom Landesliga-Aufsteiger TuS Bövingshausen neue offensive Durchschlagskraft. Der Stürmer kommt mit der Empfehlung von 28 Toren für Bövinghausen in der letzten Bezirksliga-Saison und freut sich schon jetzt auf Rot-Weiß, wie er im Interview sagt. Überhaupt hat Rot Weiß Germania das Augenmerk auf Verstärkungen mit offensivem Potenzial gelegt. „Das mussten wir auch. Denn wenn man es ehrlich betrachtet, haben wir die vergangene Saison eigentlich weitgehend ohne gelernte Stürmer bestritten“, erinnert sich Gries.

Neben Staudinger, der eher im offensiven Mittelfeld zuhause ist und dem lupenreinen Stürmer Reinholz werden auch noch Yannik Tielker vom Landesliga-Dritten FC Frohlinde und Dennis Schmidt von DJK Nette die Angriffsreihe verstärken. Von Mike Chrobok vom Bezirksligaabsteiger SC Dorstfeld und Alexander Schmidt von DJK Nette verspricht sich Gries hingegen zusätzliche Stabilität im Mittelfeld. „Beide sind sehr variable Spieler. Das war für uns besonders wichtig“, sagt Gries.

Kader breiter aufstellen

Ebenfalls von DJK Nette kommt Timo Bieniak. Er ersetzt Stephane-Alexander Scholz auf der Torwartposition. Scholz verlässt den Verein ebenso wie Sven Minnerup, Eric Völker, Fabian Pohlschröder und Nils Jankowski.

„Es war für uns ganz klar, dass wir uns mit unserem Kader breiter aufstellen, aber auch qualitativ zulegen mussten“, sagt Schwarz. „Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.“ Das mag auch damit zusammenhängen, dass Rot Weiß Germania als Aufsteiger durchaus attraktiv für viele Spieler ist. „Es hat auf jeden Fall alles ziemlich zügig geklappt. Am Ende mussten wir sogar zwei Spielern absagen, die durchaus Qualität hatten.“

Erste Saison auf neuem Posten

Für Alexander Schwarz wird es die ersten Saison auf neuem Posten. In der zurückliegenden Spielzeit war er noch Co-Trainer bei Frank Eigenwillig. „Entsprechend bin ich mit dem Verein vertraut und fühle mich gut vorbereitet.“ Schwarz wird auch in der Bezirksliga nicht nur als Trainer sondern auch als Spieler Teil der Mannschaft sein. An der Seitenlinie unterstützt ihn Co-Trainer Dennis Rensmann.

Ernst wird es für die neue Mannschaft schon in knapp zwei Wochen. Gries hat den Zeitplan im Kopf: „Nächste Woche Freitag ist lockerer Aufgalopp. Dann geben wir den Jungs noch ein bisschen Zeit für die Bodelschwinger Kirmes bei uns im Dorf. Aber ab 2. Juli wird es ernst. Im Juli gehts dann noch ins Trainingslager nach Soest. Da muss sich die neue Mannschaft finden.“

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