Aufstieg in die Bundesliga? Zukunft des Hombrucher SV steht fest

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Die A-Junioren des Hombrucher SV hatten in der Westfalenliga gute Chancen auf einen Aufstieg in die Bundesliga. Jetzt hat sich entschieden, wie die Saison nach dem Abbruch gewertet wird.

Dortmund

, 27.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Jungs von Trainer Justin Martin waren auf einem guten Weg. Einem sehr guten. Im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem SC Paderborn kämpften die A-Junioren des Hombrucher SV in der Westfalenliga um den Bundesliga-Aufstieg - bis die Coronavirus-Pandemie die Saison zu einem unfreiwilligen Ende brachte.

Und jetzt? Jetzt bleibt die Belohnung für eine herausragende Saison den HSV-Jungs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verwehrt. Zum Zeitpunkt des Abbruchs rangierte der HSV punktgleich, aber wegen des schlechteren Torverhältnisses, auf Rang zwei hinter dem Topfavoriten SC Paderborn.

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Der westfälische Verband beließ es in der Abschlussbewertung dabei. Eine Wildcard beim Übergang auf die DFB-Ebene gab es nicht. „Die Durchführungsbestimmungen wurden leider geändert, der direkte Vergleich mit unserem 2:1-Sieg blieb unberücksichtigt“, konstatiert Martin. Endgültig abgesegnet wird dieser Entscheid im Juni auf dem Verbandstag. Hombruchs Coach geht nicht davon aus, dass sich daran noch etwas ändert. Das letzte kleine Fünkchen Hoffnung wurde Montag beim außerordentlichen DFB-Bundestag gelöscht. Der setzte für die Bundesliga West drei Aufsteiger fest, eröffnete keinen Spielraum für einen Härtefall.

HSV-Trainer: „Die Jungs waren schon ziemlich niedergeschlagen“

„Wir als Trainerteam wussten, dass es in alle Richtungen gehen konnte, sind der Situation relativ gelassen begegnet. Die Jungs allerdings waren dann schon ziemlich niedergeschlagen“, so Martin, der seinen Schützlingen unter normalen Bedingungen für den restlichen Saisonverlauf gute Chancen eingeräumt hätte: „Ich denke, wir wären bis zum Ende absolut konkurrenzfähig geblieben, hätten einen offenen Kampf bis zum möglichen Showdown am letzten Spieltag in Paderborn abgeliefert.“

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Ungeachtet der unvorhersehbaren Umstände attestiert der Coach seinem Team eine überragende Saison, die bis zum unglücklichen Ausgang alle Erwartungen übertroffen hat. Grundlage für ihn war es neben allen fußballerischen Aspekten, Spaß zu haben und immer alles zu geben.

Fortan ist der Blick beim Hombrucher SV wieder nach vorne und auf die neuen Herausforderungen zur kommenden Saison im westfälischen Oberhaus gerichtet. In den Überlegungen war abgesehen aller aktuellen Entwicklungen ohnehin zweigleisig verfahren worden. Die Kaderplanungen befinden sich auf der Zielgeraden.

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