Außenverteidiger: Ferdinand Franzrahe ist der heiß begehrte Allrounder des Hombrucher SV

Team des Jahres

Trotz eines Angebotes aus der Oberliga bleibt Ferdinand Franzrahe beim Hombrucher SV. Der Außenverteidiger stiehlt sich gerne mal mit nach vorne und will auch in der Tabelle nach ganz oben.

Dortmund

, 12.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Außenverteidiger: Ferdinand Franzrahe ist der heiß begehrte Allrounder des Hombrucher SV

Hombruchs Ferdinand Franzrahe (M.) ist als Außenverteidiger gerne auch mal offensiv unterwegs. © Laryea

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Ferdinand Franzrahe - ein Name, wie ihn kein Zweiter hat. Der 23-Jährige ist auch ein Außenverteidiger, wie ihn kein zweiter Verein hat. Franzrahe, der beim Hombrucher SV in der Landesliga nur „Ferdi“ gerufen wird, spielt schon seit der U19 beim HSV (davor beim TSC Eintracht und als ganz kleiner Kicker davor schon an der Deutsch-Luxemburger-Straße), obwohl er die vergangenen drei Jahre in Marburg studiert hat.

Jetzt ist „Ferdi“ an die TU Dortmund gewechselt und kann beim HSV noch regelmäßige die rechte Seite unsicher machen. Und das, obwohl er Angebote von anderen Vereinen - unter anderem aus Holzwickede - hatte. „Wir haben richtig um ihn gekämpft“, sagt Trainer Sebastian Didion, der weiß, was er an seinem Außenverteidiger hat.

Auf dem Platz: Obwohl „Ferdi“ in der abgelaufenen Spielzeit wegen seines Studiums in Marburg nur sporadisch gespielt und trainiert hat, stand er immer auf dem Platz, wenn er da war - Qualität setzt sich eben durch. „Die anderen Jungs haben das auch akzeptiert“, sagt Didion, der seinen Schützling als torgefährlichen Allrounder beschreibt. „Ferdi“ hat nämlich auch schon auf der Sechs gespielt hat. „Das hat mir auch gut gefallen“, sagt Franzrahe, „aber ich bleibe lieber auf der rechten Seite“, schiebt der 23-Jährige hinterher. Und das heißt ja auch noch lange nicht, dass „Ferdi“ nicht trotzdem vor dem Tor auftaucht. Je nachdem wer beim Hombrucher SV auf der rechten Seite vor ihm spielt, werden auch gerne mal die Positionen getauscht. „Ich gehe schon gerne mit nach vorne“, gibt der Außenverteidiger zu, „aber in den letzten Wochen hat das mit den Toren leider nicht so gut geklappt.“ Dass kann sich dann aber in der kommenden Saison ändern, wenn Franzrahe regelmäßig beim Training und bei den Spielen ist. „unter die Top drei schaffen wir es bestimmt, der Aufstieg wäre aber natürlich klasse“, sagt der Außenverteidiger.

Neben dem Platz: Nicht nur auf dem Platz ist „Ferdi“ mit seinen HSV-Kollegen zusammen - auch außerhalb des Fußballs ist der 23-Jährige am liebsten mit den Hombruchern zusammen. „Egal, was wir machen, und wenn es nur Kaffeetrinken ist, ich bin gerne mit den Jungs unterwegs.“ Wenn er nicht gerade für sein BWL-Studium lernt oder mit seinen Hombruchern unterwegs ist, ist „Ferdi“ nicht „der Lauteste“, wie er selbst sagt, dafür aber immer gut drauf und „für jeden Spaß zu haben“, bescheinigt ihm Teamkollege Jan Hennig.

Ein Spieler wie: Sein Vorbild auf der rechten Außenbahn - FC Arsenals Héctor Bellerín. Wie Franzrahe ist der Spanier unglaublich schnell und stiehlt sich in der Premier League auch gerne mal mit nach vorne.

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