Außenverteidiger: Nico Wolters hängt wie ein Bulldogge an seinen Gegnern

Elf des Jahres

Vorsicht, beißt! Nicht mit dem Mund, aber im Zweikampf und um den eigenen Schweinehund zu besiegen. Nico Wolters, der Außenverteidiger des Fußball-Oberligisten ASC 09, benötigt aber Wärme.

Dortmund

, 12.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Außenverteidiger: Nico Wolters hängt wie ein Bulldogge an seinen Gegnern

Nico Wolters (r.): Das Laufwunder des ASc 09 Dortmund. © Stephan Schuetze

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Ganz Aplerbeck hat getrauert, als Nico Wolters im April bekannt gab, dass er den Klub nach zwei Jahren verlassen werde. Er war immer fester Bestandteil der Startelf. Wenn er mal auf der Bank saß, dann nur, damit er mal durchschnaufen konnte. Denn seine Spielweise ist extrem laufintensiv.

In allen wichtigen Partien stand er aber beim Anpfiff auf dem Feld, weil Trainer Daniel Sekic immer wusste, was er an seinem Linksverteidiger hatte. „Auf Nico konnte ich mich immer verlassen“, sagt Sekic.

Auf dem Platz: Was Nico Wolters auf der linken Seite des Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund läuferisch abreißt, ist nicht normal. Seine Sprints in den letzten fünf Minuten sind nicht langsamer als die in den ersten fünf Minuten. Wer sich als Gegenspieler am Vorabend nicht gewissenhaft auf das Spiel vorbereitet hat und am nächsten Tag auf Wolters trifft, kann sich getrost in der Halbzeit auswechseln lassen. Neben seiner läuferischen Stärke beeindruckt der 21-Jährige auch in der Zweikampfführung. Wie eine Bulldogge bearbeitet er seine Konkurrenten. Seine Flanken in der Offensive sind zwar ausbaufähig, doch nimmt das ihm bisher keiner seiner Trainer krumm, weil sie alle wissen, was sie in der Defensive an ihm haben.

Neben dem Platz: Nico Wolters ist ein stiller Typ, aber extrem emotional. Als er dem Sportlichen Leiter Samir Habibovic mitteilte, dass er den ASC 09 Dortmund verlassen werde, hatte Wolters Tränen in den Augen. „Aplerbeck wird immer ein Teil meines Lebens sein“, sagt Wolters. Er hatte erst beim Essener Niederrheinligisten Schonnebeck zugesagt, sich dann aber doch für den Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern entschlossen. „Nico ist ein toller Mensch. Er benötigt in seinem Umfeld aber viel Wärme, um gute Leistungen zu zeigen. Ich hoffen, die bekommt er in Haltern“, sagt ASC-Trainer Daniel Sekic.

Ein Spieler wie: Sead Kolasinac. Der Profi des FC Arsenal gehört definitiv nicht zu des Gegners Lieblingen. Der Ex-Schalker ist wie Wolters kompromisslos in den Zweikämpfen und läuferisch nicht tot zu kriegen. Wolters könnte sich aber die Torgefahr des Arsenal-Spielers abgucken.

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