Bayers Tempofußball war nicht zu stoppen

«Kinder kicken für Kinder» ein voller Erfolg

29.05.2007 / Lesedauer: 3 min

«Sie waren das kompakteste Team», fasste Lars Tiefenhoff, Trainer der Dortmunder U14, den Eindruck aller Zuschauer zusammen: Bayer Leverkusen gewann verdient das vierte Benefizturnier «Kinder kicken für Kinder» im Aplerbecker Waldstadion über Pfingsten. Im Endspiel hatte das U14-Regionalliga-Team des FC Schalke 04 gegen den Werks-Klub mit 0:1 das Nachsehen. Zuvor besiegte die Mannschaft um Bayer-Coach Jörg Bittner die Dortmunder Borussia im Halbfinale ebenfalls mit 1:0. Für die Schwarzgelben reichte es immerhin zu Rang vier, nachdem die Tiefenhoff-Elf im Vorjahr bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Diesmal ging die Partie um Rang drei im Elfmeterschießen gegen den VfL Bochum verloren. Zuvor hatten sich die Borussen durch eine starke Gruppenphase, in der sie technisch und kämpferisch voll überzeugten, zum Geheimfavoriten gemausert. An der starken Bayer-Elf um Torschützenkönig Athanasios Mentizis gab es kein Vorbeikommen. «So ein Wettbewerb stachelt den Ehrgeiz der Jungs jedes Mal an», freute sich Trainer Bittner über den Erfolg. Viele ausländische Vereine verliehen dem Turnier ein besonderes Flair. IF Brommapojkarna aus Schweden, der englische FC Watford und VSC Debrecen sorgten zwar für ein «Sprachengewirr», erhöhten aber auch die Spielkultur und das Niveau des Turniers. Neben dem BVB waren zudem zwei weitere Dortmunder Teams am Start. Das «Team Kinderkicker», bestehend aus Spielern des SC Husen-Kurl und des ASC 09, und der Hombrucher SV. Die «Kinderkicker» scheiterten in der Vorrunde als Dritter nur knapp, auch der HSV landete in seiner Gruppe auf Rang drei. Rainer Noelle, Vorsitzender des «Kinderkicker»-Vereins, rief das Turnier vor vier Jahren ins Leben. Er war begeistert: «Wir haben tollen Tempofußball gesehen. Das Kommen hat sich für die Besucher wirklich gelohnt.» Und nach den schlechten Wettervorraussagen spielte auch Petrus mit: «Wir hatten Angst, dass das Turnier ins Wasser fällt», berichtete Turnier-Organisator Andreas Edelstein. Am Ende freuten sich die Verantwortlichen über 4 300 , die während des Turniers eingenommen wurden. Das Geld kommt der Kinderonkologie des Klinikums Dortmund zugute.

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