Bilanz von acht Fußballern, die Dortmund verlassen haben: Ex-BVB-Profi, der King und die Wettklos

hzFußball in Dortmund

Zahlreiche Spieler verließen im Sommer den Dortmunder Fußballkreis. Wir blicken auf acht Spieler und wie sie sich seitdem so geschlagen haben.

Dortmund

, 19.12.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Im Sommer gab es zahlreiche Fußballer, die den Dortmunder Fußballkreis verließen und nun woanders ihr Glück suchten. Vor wenigen Wochen zogen wir bereits Bilanz bei 14 Kickern. Nun folgen acht weitere:

Michael Oscislawski (IG Bönen): Der ehemalige Kapitän des BSV Schüren ging eine Liga tiefer zum Landesliga-Aufsteiger IG Bönen. Dort spielte Oscislawski elf Mal, erzielte einen Treffer und steht zum Jahresende auf dem dritten Platz (33 Punkte).

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Nur einen Punkt hinter dem TuS Bövinghausen, zehn Punkte hinter Tabellenführer SV Wacker Obercastrop. Der Aufstieg liegt aber noch im Bereich des möglichen für Oscislawski und Bönen.

Bilanz von acht Fußballern, die Dortmund verlassen haben: Ex-BVB-Profi, der King und die Wettklos

Beim Hecker-Cup 2018 noch für den BSV Schüren im Einsatz: Michael Oscislawski (l.). © Nils Foltynowicz

Nils Dietz (BV Bad Sassendorf): Einen wie ihn könnten sie momentan bei Westfalia Wickede gut gebrauchen. Dietz gehörte zu den Leistungsträgern bei der Westfalia, zog die Fäden im Mittelfeld. Nun ging es für ihn im Sommer zurück zu den Wurzeln.

Im Badeort Bad Sassendorf machte Dietz seine ersten Schritte als Fußballer, ehe es für ihn in die Jugendabteilung von Borussia Dortmund ging und anschließend zu Westfalia Wickede. In Bad Sassendorf spielt Dietz, der bislang erst vier Einsätze auf dem Konto hat, mit dem ehemaligen BVB-Profi Sebastian Tyrala zusammen.

Bilanz von acht Fußballern, die Dortmund verlassen haben: Ex-BVB-Profi, der King und die Wettklos

Nils Dietz spielte in der Jugend für Borussia Dortmund. © Ludewig

„Es tut schon etwas weh, nach vier Jahren das tolle Team zu verlassen. Doch habe ich mich beruflich umorientiert, bin in den Fischhandel meines Vaters eingestiegen, dadurch viel auf Wochenmärkten unterwegs. Da bleibt für Training nicht mehr so viel Zeit“, erklärte Dietz den Wechsel im Sommer gegenüber dem „Soester Anzeiger“.

Kingsley Nweke (FC Borussia Dröschede): Der bullige Stürmer, der in Brünninghausen stets „King“ gerufen wurde, ging nach einer Saison zurück nach Iserlohn. Dieses Mal aber nicht zum FC Iserlohn in die Westfalenliga, von dem er im Sommer 2018 zum FC Brünninghausen wechselte, sondern zum Landesligisten FC Borussia Dröschede.

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Und dort liefert der 29-Jährige Nigerianer ab. 13 Spiele, 13 Tore, Tabellenführung. Mit Nweke marschiert Dröschede in Richtung Westfalenliga.

René Richter (Holzwickeder SC): René Richter wagte einen großen Sprung. Vom Westfalenliga-Abstieg mit dem Kirchhörder SC ging es für ihn zum Oberligisten nach Holzwickede. Richter, der in Kirchhörde zu den Leistungsträgern zählte, aber immer wieder mit kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte, schaffte es sich durchzusetzen.

Der flinke Flügelspieler gehört zum Stammpersonal des HSC, verbuchte 16 Einsätze und erzielte zwei Tore. Richter hat sich scheinbar ohne Probleme an den Oberliga-Fußball gewöhnt und liefert dort ab.

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Tim Dudda (SG Welper): Vergangenes Jahr noch Stammspieler in der Oberliga, nun in der Bezirksliga aktiv. Für Tim Dudda ist das Realität. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte vom FC Brünninghausen zum Bezirksligisten SG Welper nach Iserlohn.

Dort sorgt der Hühne dafür, dass die SG seit dem zweiten Spieltag auf dem ersten Platz steht. Dudda kam zu 17 Einsätzen, erzielte sieben Tore. Lediglich zwei Auswechslungen stehen 15 Partien à 90 Minuten gegenüber.

Adil Elmoueden (RSV Meinerzhagen): Der Linksaußen wechselte spontan den Fahrstuhl: Statt mit dem FC Brünninghausen in die Westfalenliga zu gehen, schloss sich Elmoueden dem Oberliga-Aufsteiger RSV Meinerzhagen an. „Ich wollte weiter auf diesem Niveau spielen, deshalb musste ich wechseln“, sagte er im September.

Eine Entscheidung, die sich gelohnt hat: Wie schon in Brünninghausen gehört Elmoueden zum Stammpersonal beim Klub von Nuri Sahin. 14 Spiele absolvierte der 27-Jährige, erzielte aber noch keinen Treffer. Statt Abstiegskampf heißt es in dieser Spielzeit aber Aufstiegsrennen für Elmoueden. Mit Meinerzhagen steht er aktuell auf dem zweiten Platz der Oberliga.

Val-Leander und Veit-Laurin Wettklo (Königsborner SV): Die Brüder wechselten im Doppelpack im Sommer aus Brackel zum A-Ligisten Königsborner SV. Dort gehören beide zum Stammpersonal und präsentieren sich sehr treffsicher.

Val-Leander erzielte bereits 22 Tore, darunter zwei Dreierpacks und einen Fünferpack, sein Bruder Veit-Laurin traf 13 Mal. Aktuell haben die Brüder mit dem Königsborner SV vier Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger Türkischer SC Kamen.

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