Bitte keine Wiederholung! Schürens Samulewicz hat keine Lust auf neuerliche Last-Minute-Rettung

Amateurfußball

Auf den letzten Drücker hielt Sascha Samulewicz mit Schüren in der vergangenen Saison die Klasse in der Westfalenliga. Warum er mit Zuversicht in die neue Spielzeit geht, verrät er im Interview.

Dortmund

, 07.08.2019, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bitte keine Wiederholung! Schürens Samulewicz hat keine Lust auf neuerliche Last-Minute-Rettung

Sascha Samulewicz geht mit Zuversicht in die neue Saison. © Stephan Schütze

BSV Schürens Sascha Samulewicz (33) blieb wegen einer Roten Karte während des ersten Spiels beim Hecker-Cup nur die Zuschauerrolle. Sein Team beendete das Turnier immerhin als Vierter. Was er von außen sah und wie er die Chancen seines Teams in der Westfalenliga einschätzt, erklärt der routinierte Torwart im Gespräch mit Alexander Nähle.

Ihre Sperre wegen Beleidung eines Gegenspielers läuft rechtzeitig zum Saisonstart ab. Stehen Sie gegen den DSC Wanne-Eickel im Tor?

Davon gehe ich aus.

Was erwarten Sie zum Start?

Wanne-Eickel soll eine richtig gute Vorbereitung hingelegt haben, hat unter anderem den Cranger-Kirmes-Cup gewonnen. Gegen einen Favoriten auf den Titel wird das gleich ein Gradmesser. Dann geht es nach Sodingen. Unser Start hat es in sich.

Während der Vorbereitung fehlten viele Spieler. Wie wirkt sich das aus?

Ich hoffe gar nicht. Denn wir haben auch einiges an positiven Dingen erlebt.

Zum Beispiel?

Die Einstellung im Team stimmte, selbst wenn nicht alle präsent waren. Was das Team während der Vorbereitung betrifft: Jeder war für jeden da. Und ich sehe auch fußballerische Fortschritte im Vergleich zum Vorjahr.

Beides ist wohl auch notwendig, um eine bessere Saison als die vorige zu spielen, als Sie extrem glücklich den Ligaerhalt in der Relegation schafften. Was macht Sie noch zuversichtlich, dass alles besser wird?

Solch eine Entscheidung wie das 2:1 gegen Mesum, das wir durch zwei Treffer kurz vor dem Abpfiff gewannen, ist eine, die ich a) nicht alle Tage erlebe und b) nicht alle Tage erleben muss. Ich denke, dass der Zusammenhalt uns während der kommenden Saison besser macht und wir uns nicht so knapp retten, sondern daher eine erfolgreichere Spielzeit erleben.

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Wird dieser Zusammenhalt nicht schwieriger, weil so viele Leute während der Vorbereitung fehlten. Beim 1:5 gegen Aplerbeck hat die Turnierleitung die zweite Hälfte sogar verkürzt, weil Sie nur noch zehn einsatzbereite Leute aufboten…

Viele waren im Urlaub. Ich persönlich bin kein Freund davon, meinen Urlaub in die Vorbereitung zu legen. Aber wenn die Jungs an die Sommerferien gebunden sind, müssen wir das akzeptieren. Wir sind aber auch nicht die einzige Mannschaft, die damit zu kämpfen hat. Und zum Start sind die Jungs ja auch wieder da.

Glauben Sie, dass die Mannschaft Ihren Optimismus teilt?

Ich denke schon. Ich erlebe die Stimmung als sehr positiv.

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