Blackout beim Schiedsrichter - Nach diesem kuriosen Pfiff muss ein Spiel wiederholt werden

Fußball-Kreisliga A

Diesen Pfiff hatte niemand verstanden. Er ertönte bei der Partie Westfalia Huckarde gegen DJK Eintracht Dorstfeld. Die Kreispruchkammer korrigierte aber die Entscheidung des Schiedsrichters.

Dortmund

, 02.09.2019, 13:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blackout beim Schiedsrichter - Nach diesem kuriosen Pfiff muss ein Spiel wiederholt werden

Westfalia Huckarde freut sich über das Wiederholungsspiel. © Schütze

Am zweiten Spieltag hatte Tim Babosek von Westfalia Huckarde im Spiel gegen Eintracht Dorstfeld einen Elfmeter verschossen. Simon Tenkamp hielt, der Ball kam zurück zu Babosek, der einschob. Zur Verwunderung aller entschied der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß für die Dorstfelder und nicht auf Tor. „Wir wussten sofort, dass das nicht stimmen kann“, erinnert sich Huckardes Trainer Philipp Sprenger an diesen speziellen Moment dieses zweiten Spieltages. Das Spiel ging 1:1 aus: „Wir haben natürlich Einspruch eingelegt. Der Schiedsrichter hat später auch schon den Irrtum eingestanden.“

Kein überraschender Einspruch

Für die Dorstfelder kam der Einspruch nicht überraschend: „Die Regel ist eindeutig. Wahrscheinlich wäre es für alle einfacher gewesen, Huckarde hätte noch ein zweites Tor gemacht. Dann hätten wir das Wiederholungsspiel nicht gebraucht“, erklärte Trainer David Greul.

Der Vorsitzende des Sportgerichts Frank-Bernd Meyer sagte, zur Entscheidung, die Partie für Donnerstag, 19. September um 19 Uhr, neu anzusetzen, gab es keine Alternative: „Uns bleibt nach dem Regelwerk keine andere Wahl. An der Entscheidung Tor gibt es keine Zweifel. Ich fand gut, dass der Schiedsrichter ohne Umschweife seinen Fehler eingestanden hat und nicht irgendwelche Ausreden, etwa ein Spieler wäre zu früh in den Strafraum gelaufen, gebracht hat.“

Alle stimmen dem Urteil zu

Alle Seiten hätten dem Urteil sofort zugestimmt. Meyer: „Jeder darf Fehler machen. Daher bleibt da auch nichts hängen.“ Greul hofft sogar, ein eventuell noch besseres Ergebnis gegen den Titelkandidaten sei drin: „Die haben jetzt gegen Hellweg Lütgendortmund verloren. Vielleicht geht für uns da auch mehr als ein Unentschieden.“ Gleiches wünscht sich auch Sprenger: „Ich denke, dass wir dann personell besser aufgestellt sind.“

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