Bövinghausen-Torjäger endlich spielberechtigt und trotzdem nur auf der Bank

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Westfalenligist TuS Bövinghausen musste lange auf die Spielberechtigung für Mateus Ajala Cardoniz warten. Der Brasilianer ist jetzt spielberechtigt - wird aber wahrscheinlich nicht eingesetzt.

Dortmund

, 18.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit zwei Wochen wartet Westfalenligist Bövinghausen darauf, dass ein neuer, alter TuS-Torjäger endlich wieder offiziell auf den Platz darf - jetzt ist es so weit: Mateus Ajala Cardoniz darf am dritten Spieltag gegen den FSV Gerlingen endlich wieder offiziell im Bövinghausen-Trikot auf den grünen Rasen. Trotz der Erlaubnis wird der Brasilianer aber ziemlich sicher nur zuschauen.

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Fast drei Wochen hat es gedauert, bis Cardoniz für den TuS Bövinghausen spielberechtigt war. Zur Erinnerung: Der Stürmer hat bereits von 2016 bis 2019 für Bövinghausen gespielt, kickte zuletzt zwei Jahre für Türkspor. Doch kurz vor dem Saisonstart wechselte der Brasilianer erneut die Seiten und entschied sich für den TuS Bövinghausen.

TuS-Boss Dzaferoski kritisiert den Fitnesszustand von Cardoniz

Für die ersten beiden TuS-Spiele hatte Cardoniz dann aber noch keine Spielerlaubnis. Bövinghausen wollte den Stürmer zum Vertragsspieler machen, „das dauert immer ein bisschen“, hatte TuS-Boss Ajan Dzaferoski erklärt. Kurz vor dem dritten Spieltag gab es jetzt endlich die Freigabe: „Mateus ist jetzt spielberechtigt und hat einen Vertrag bekommen“, erklärt Dzaferoski am Donnerstagvormittag. Damit darf Cardoniz im Spiel gegen Gerlingen wieder im TuS-Trikot auf dem Platz stehen - wird er aber wahrscheinlich nicht.

Bisher nur Zuschauer: Bövinghausen-Neuzugang Mateus Ajala Cardoniz

Bisher nur Zuschauer: Bövinghausen-Neuzugang Mateus Ajala Cardoniz © Stephan Schuetze

„Er ist überhaupt nicht fit“, erklärt Dzaferoski, der sich über den Fitnesszustand von Cardoniz nach seinem Wechsel von Türkspor wundert. „Er muss sicher erst noch einen Monat aufgebaut werden, er laboriert immer noch an kleinen Verletzungen und hat einen riesigen Konditionsrückstand“, so der TuS-Boss.

Cardoniz sei erst bei 30 Prozent, am Wochenende gegen Gerlingen reiche sein Zustand höchstens für einen Kurzeinsatz. „Wir müssen ihn jetzt erst ganz langsam aufbauen und bringen ihn nur, wenn Not am Mann ist“, so Dzaferoski. Cardoniz werde gegen Gerlingen aber ganz sicher im Kader stehen. Damit ist der Brasilianer schonmal einen Schritt weiter als an den ersten beiden Spieltagen, die er nur als Zuschauer verfolgen durfte.

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