Brünninghausens Kraftpaket schwärmt von seinen Lieblingsmitspielern: „Das sind Maschinen“

Fußball-Westfalenliga

Die Corona-Pandemie legt den Spielbetrieb auch den Dezember über lahm. Ein Kraftpaket des FC Brünninghausen hält sich individuell fit, um zum Re-Start wieder topfit zu sein und anzugreifen.

Dortmund

, 04.12.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Kraftpaket des FC Brünninghausen hat mit seinem Klub noch viel vor.

Ein Kraftpaket des FC Brünninghausen hat mit seinem Klub noch viel vor. © Stephan Schuetze

Die Fußballplätze stehen auch den gesamten Dezember über still. Die Dortmunder Amateurfußballer müssen sowohl auf den Trainings- als auch Spielbetrieb in diesem Jahr verzichten. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, ist aufgrund der Entwicklung der Pandemie noch nicht vorhersehbar. Ein Fußballer des Westfalenligisten FC Brünninghausen hält sich derweil individuell fit, um für den Re-Start der Spielzeit gewappnet zu sein. Auf seiner neuen alten Position fühlt er sich wieder richtig wohl.

Onur Tekin spielt seit 2018 für den FC Brünninghausen. Der 23-Jährige wechselte im Sommer 2018 von Borussia Dröschede zum FCB. Mittlerweile hat sich Tekin richtig gut beim FCB eingelebt, stand in dieser Saison in allen Meisterschaftsspielen auf dem Platz und spielte fast immer durch. Ab dieser Spielzeit dann endlich auch wieder auf seiner Lieblingsposition: auf der Sechs. In seinen ersten Monaten beim FCB sah das noch ein wenig anders aus, da wirkte Tekin häufiger mal als Außenverteidiger mit. Das hat sich nun wieder geändert - zum Wohlwollen Tekins.

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„Bevor ich nach Brünninghausen gewechselt bin, war ich gelernter Sechser bei Borussia Dröschede. Erst nach meinem Wechsel zum FCB dann hab ich zum ersten Mal Außenverteidiger gespielt. Durch die jahrelange Erfahrung im Jugendbereich und später bei den Senioren ist mir die Sechser-Position definitiv lieber“, verrät der 23-Jährige in einem Interview auf der Vereinshomepage des FC Brünninghausen.

Mit dem eigenen Auftritt in den ersten Spielen zeigt sich Tekin schon einverstanden, wenngleich er auch noch Steigerungspotenzial im eigenen Spiel sieht. „Da geht noch viel mehr. Unsere Truppe hat viel Potenzial oben mitzumischen, da bin ich mir ziemlich sicher“, sagt Tekin in dem Interview mit dem FCB.

Oben mitmischen also - Tekin ist nicht der erste FCB-Spieler, der diese Worte in Hinblick auf das Saisonziel wählt. Oben mitmischen, das macht der FC Brünninghausen bereits. Der Westfalenliga-Klub um das Trainergespann Florian Gondrum und Rafik Halim rangiert auf Platz drei mit drei Zählern Rückstand auf die Spitze, die der TuS Bövinghausen inne hat.

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Um einen Angriff auf den Klub aus dem Dortmunder Westen zu starten, müssen Tekin und seine Mitspieler pünktlich zum Re-Start fit sein. Daher schuftet Tekin derzeit individuell, feilt an seiner Fitness, die seit vielen Jahren zu einem großen Hobby geworden ist. Dabei arbeitet der 23-Jährige mit Gewichten und Hanteln, trainiert mithilfe von Läufen aber auch seine Ausdauer. Das Fitnessstudio hat Tekin vor der Corona-Pandemie regelmäßig besucht, sodass er sich zu einem kleinen Kraftpaket entwickelt hat.

Tekin geht oft ins Fitnessstudio

„Ich bin sehr oft im Fitnessstudio. Das macht mir mega viel Spaß, da kann ich mich noch mal komplett auspowern. Und es sieht natürlich gut aus“, sagt er im FCB-Interview. Tekin ist also auf dem Weg zu einer Fitness-Maschine. Mit „Maschinen“ habe der Sechser in der Vergangenheit auch schon mal zusammengespielt, wie er im Interview verrät. Auf die Frage hin, wer denn der beste Fußballer sei, mit dem Tekin je zusammengespielt habe, antwortete der im Interview: „Also da gibt es zwei Stück: einmal mein älterer Cousin Arif Et. Und Adil Elmoueden. Beides Maschinen“.

Elmoueden spielt mittlerweile für den RSV Meinerzhagen in der Oberliga Westfalen, Et nach seinem BVB-Intermezzo bei der IG Bönen in der Landesliga. Kommt es bald zu einem Wiedersehen mit dem Duo? Unwahrscheinlich ist das nicht. Et kämpft mit der IG um den Aufstieg in die Westfalenliga. Und mit Elmoueden? Dann müsste der FCB nach dem Re-Start noch kräftiger punkten als bislang schon, um beispielsweise den TuS Bövinghausen zu überholen. Ganz ausgeschlossen ist das zumindest nicht.

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