BVB-II-Trainer Mike Tullberg vor Homberg-Spiel: Wenn wir nicht treffen, wird es ungemütlich

Fußball-Regionalliga

Chancen hat sich der BVB II zuletzt zuhauf herausgespielt. Was fehlt, ist die Effektivität. Gegen den VfB Homberg soll sich das nun ändern. Ein Neuzugang könnte dabei sein Debüt geben.

von Leon Elspaß

Dortmund

, 06.09.2019, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-II-Trainer Mike Tullberg vor Homberg-Spiel: Wenn wir nicht treffen, wird es ungemütlich

BVB-II-Kapitän Joseph Boyamba, hier im Spiel gegen Düsseldorf, war beim Testspiel der Profis in Cottbus dabei. © Thomas Bielefeld

Steffen Tigges konnte zu Wochenbeginn mit dem kommenden Gegner VfB Homberg (14 Uhr, Stadion Rote Erde) noch rein gar nichts anfangen. Den Verein kenne er nicht, bekannte Dortmunds Angreifer. Mike Tullberg, sein Fußballlehrer, war da freilich schon deutlich weiter und hat seiner Belegschaft mittlerweile Stärken und Schwächen des mit vier Zählern gestarteten Aufsteigers offengelegt. „Wir sind bereit“, sagt der dänische Trainer deshalb.

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Mehrfach nahm der 33-Jährige Homberg unter die Lupe. „Sie verteidigen kompakt“, erklärt er, „spielen viele lange Bälle und konterlastig.“ Eine Partie „ähnlich zu denen in Wuppertal und Haltern“, erwartet Tullberg. Eine also, in dem Dortmunds U23 mehr Ballbesitz hat, aus den höheren Spielanteilen allerdings auch Kapital schlagen sollte.

Mike Tullberg hofft auf „mehr Effektivität“

„Wenn wir nicht treffen, wird es ungemütlich“, weiß der BVB-Trainer. Beim Wuppertaler SV verlor sein Kollegium trotz massiver Überlegenheit mit 0:1. Und beim TuS Haltern reichte es final nur für ein 2:2. Punktverluste, die den Borussen noch immer schmerzlich wehtun.

„Mehr Effektivität“ erhofft sich Tullberg, außerdem „mehr defensive Stabilität“. War diese bei den Enttäuschungen in Wuppertal und Haltern ein minimales Problem (Tullberg: „Wir haben da eine beziehungsweise zwei Chancen zugelassen“), stieß sie dem Dortmunder Coach kürzlich gegen Fortuna Düsseldorf II trotz des 4:2-Erfolges deutlicher auf. „Da müssen wir mehr und besser gegen den Ball arbeiten“, ermahnt er seine junge Mannschaft, die gegen Homberg um den neuesten Zugang erweitert werden kann.

Ruprecht steht im Kader

Steven Ruprecht, zuletzt für Fortuna Köln als Innenverteidiger angestellt (16 Drittliga-Einsätze in der vergangenen Saison) und mit 32 Jahren äußerst erfahren, wird erstmals im Kader stehen. „Er soll mit seiner Routine helfen, mein Team war zuletzt durchschnittlich 20,8 Jahre alt“, sagt Tullberg. Ob Ruprecht direkt spielen werde, mochte er noch nicht mitteilen. Sicher ist nur, dass Jose Relucio wegen einer kürzlich erlittenen Knieverletzung „zwei bis drei Wochen“ ausfällt.

Auf Länderspielreise sind der Isländer Kolbeinn Finnsonn und der Argentinier Leonardo Balerdi. Weil mit Tigges, Kapitän Joseph Boyamba, Chris Führich und Emre Aydinel zudem vier U23-Akteure beim freitäglichen Testspiel der Profis in Cottbus dabei waren, werde er „vielleicht etwas mehr umbauen müssen“, mutmaßte Mike Tullberg.

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