BVB-U19 auf dem Boden der Tatsachen: 1. FC Köln verpasst Moukoko, Pherai und Co. herben Dämpfer

Juniorenfußball-Bundesliga

Es war das erste Topspiel der Saison und mit dem 1. FC Köln der erste echte Gradmesser für die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe. Mit keinem guten Ergebnis für Borussia Dortmunds U19.

Dortmund

, 17.08.2019, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-U19 auf dem Boden der Tatsachen: 1. FC Köln verpasst Moukoko, Pherai und Co. herben Dämpfer

Auch Giovanni Reyna wusste dem BVB-Spiel keine entscheidenden Akzente zu versetzen. © Ludewig

Trotz Immanuel Pherai, Youssoufa Moukoko und Giovanni Reyna blieb der BVB gegen die Kölner zu Hause ohne Tor.

Borussia Dortmund - 1.FC Köln 0:2 (0:1) - Nach der 9:2-Torgala vom vergangenen Wochenende zum Auftakt beim Aufsteiger Wuppertaler SV wurden die Borussen ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Im ersten Topspiel der Saison bekam die Elf von Trainer Michael Skibbe am Samstagvormittag in Brackel gegen den Mitfavoriten aus der Domstadt einen Dämpfer verpasst.

„Lehren ziehen und weiter arbeiten“

„Letztendlich war der Kölner Sieg absolut verdient, wenngleich sich uns zwischenzeitlich die Möglichkeiten boten, die Sache in eine andere Richtung zu entwickeln. Wir müssen daraus für die Zukunf die Lehren ziehen und weiter hart arbeiten“, fiel das Fazit des Dortmunder Coaches ernüchternd aus. In der Tat präsentierten sich die Rheinländer als Team eingespielter, geschlossener und machten den deutlich reiferen Eindruck.

Der Spielverlauf hätte sich eventuell anders gestaltet, hätte der BVB seine erste Riesenchance genutzt. Nach Vorarbeit von Alaa Bakir über die linke Seite boten sich aus dem Getümmel vor dem Kölner Kasten im Sekundentakt Einschussmöglichkeiten. Die letzte von Reda Khadra wurde von der Linie gekratzt. Zudem hätte der häufig überfordert wirkende Unparteiische nach einer rüden Attacke gegen Giovanni Reyna durchaus den roten Karten gegen Köln zücken können.

Köln früh in Führung

Zu dem Zeitpunkt lag der FC durch seinen Torjäger Sebastian Müller allerdings auch schon mit 1:0 in Führung - beim Seitenwechsel nicht unverdient.

Zum zweiten Abschnitt brachte Skibbe mit Ansgar Knauff für Maik Amedick eine weitere Offensivkraft. Der BVB erhöhte den Druck, strahlte nun im gegenerischen Strafraum mehr Gefährlichkeit aus. Doch statt des möglichen Ausgleichs schlugen die Kölner, erneut durch Müller, ein zweites Mal eiskalt zu. Der Treffer zeigte Wirkung. Die Schwarzgelben fanden darauf keine Antwort mehr.

BVB A: Klußmann - Böhmer, Ferjani, Knoop, Kuffour (64. Göckan) - Amedick (46. Knauff), Pherai - Khadra (78. Wengerowski), Bakir (62. Hetemi), Reyna - Moukoko Tore: 0:1 (21.), 0:2 (61.)
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