Capone kämpft mit stumpfen Waffen

DORTMUND Den Basketballern des SVD Dortmund ist ihr Regionalliga-Jahresauftakt gelungen. Die 49-ers landeten als Co-Spitzenreiter einen 76:68 (24:10, 15:12, 15:21, 22:25)-Pflichtsieg gegen den Vorletzten Capone Düsseldorf.

von Von Volker Ohm

, 06.01.2008, 18:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Capone kämpft mit stumpfen Waffen

Sieben Punkte: SVD-Flügel Cham Korbi.

Dernes US-Boy Gary Johnson eröffnete die Partie mit einem Dreier. Weitere Distanz-Treffer von „Cham“ Korbi (fünf Assists, vier Ballverluste) und Marco Keller (fünf Assists) sowie einige Zähler von Frank Benson sorgten dafür, dass sich die Tabellensituation beider Teams schnell auch auf dem Spielfeld widerspiegelte.

Im Schlafwagen

In der kurzen Pause zwischen Abschnitt eins und zwei fielen die Rheinländer dann noch negativ auf, weil sie aus Frust eine PSD-Bank-Werbebande beschädigten. Auf dem Feld setzten die Düsseldorfer dann auf Zonen-Verteidigung, was den Sonntagnachmittags-Zock weiter verlangsamte. An den Kräfteverhältnissen änderte dies indes nichts, gingen die 49-ers, die auf Kapitän Kai Friedrich (Bluterguss im Knie) verzichten mussten, mit 39:22 in die Pause.

Im dritten Durchgang setzte Capone weiter auf „Schlafwagen-Basketball“, und der SVD ließ sich dann auch einschläfern. Im Schlussabschnitt verkürzten die Gäste sogar bis in den einstelligen Bereich, doch wussten insbesondere Johnson (sieben Rebounds, vier Assists, fünf Ballverluste) und auch Benson (zehn Rebounds) immer noch eine Antwort auf die Bemühungen der Düsseldorfer.

Die letzten Minuten waren allerdings eine spielerische Quälerei, ehe der Arbeitssieg fest stand. „Düsseldorf war kein Gradmesser, doch unsere zweite Halbzeit ohne Biss und Aggressivität kann ich nicht verstehen“, sagte SVD-Trainer Peter Radegast.

Lesen Sie jetzt