Zwischen Entspannung und Anspannung: Das Debüt von Dimitrios Kalpakidis beim TuS Bövinghausen

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Die Anspannung war groß bei Dimitrios Kalpakidis vor dem ersten Spiel als Trainer des TuS Bövinghausen. Nach dem 2:1 gegen Horsthausen fiel eine Last ab - doch die Arbeit beginnt jetzt erst.

Dortmund

, 18.11.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dimitrios Kalpakidis gönnte sich vor der Partie seines neuen Klubs TuS Bövinghausen gegen die SpVgg Horsthausen eine Banane. Die Vitamine gaben ihm Kraft für 95 Minuten aktives Coaching.

Mit Kalpakidis kam das Glück zurück

Der Trainer, der zuletzt als Spieler für den Kamener SC aktiv war, freundete sich schnell mit seiner neuen Rolle an. „Anfangs war ich angespannt, denn ich hatte schon das Gefühl, dass viele Leute auf uns blicken. Natürlich ist es dann nicht einfach, die Mannschaft nicht aktiv auf dem Feld unterstützen zu können. Ich hoffe, dem Team von außen geholfen zu haben.“

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Hat er, wie der Vorsitzende Ajan Dzaferoski bestätigte: „Dimi hat das gut gemacht. Mit ihm ist auch das Glück nach Bövinghausen zurückgekehrt.“ Der Vorsitzende dachte dabei wohl bestimmt an die Schlussminuten, als der TuS mehrere Ecken zu überstehen hatte. Und an zwei, drei Situationen, als die Horsthausener Pech hatten. „Natürlich stimmt noch nicht alles. Da fehlte eben die Abstimmung. Im Großen und Ganzen aber war das völlig in Ordnung“, sagte der Trainer dazu.

Confettura noch nicht spielberechtigt

Der Blick nach vorne lässt auch auf Entspannung hoffen. Denn die fehlende Freigabe des Brasilianers Rodrigo Coelho Confettura hatte auch aus Dzajeroski einen kurzzeitig angespannten Menschen gemacht. Alle Telefonate, warum auf die vorliegende Freigabe im DFBnet der rote Balken folgte, brachten keine Erkenntnisse.

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Wahrscheinlich lag die Verzögerung an Rodrigos ehemaligen Verein aus Italien. Schon am Donnerstag im Pokal beim Ligarivalen SV Brackel 06 an der Oesterstraße (19.30 Uhr) dürfte der Brasilianer aber spielberechtigt sein – spätestens aber am 1. Dezember beim SSV Buer. Auch Florian Juka hat dann seine Sperre abgesessen.

Nicht der einzige Transfer

Die Zeit nutzt der Vorstand, um Kalpakidis einen verstärkten Kader ab der Winterpause zur Verfügung zu stellen. Denn Rodrigo soll bekanntlich nicht der einzige spielerische Transfer bleiben. Torhüter Sören Gerlach ist schließlich schon da. Und weitere Neue sollen kommen. „Da ist einiges in Bewegung. Wir dürften bald Namen nennen können“, erklärt Dzaferoski.

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Dem Trainer dürfte es Recht sein. Denn ständig wird es die Mannschaft nicht schaffen, Kraftakte wie das 2:1 gegen Horsthausen hinzulegen. Kalpakidis ist froh, Spieler aus der zweiten Mannschaft zu haben, die sich für den Fall der Fälle bereithielten.

Eine langfristige Option sei dies aber nicht, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir bleiben durch den Sieg zunächst mal vorne dran. Das ist gut und wichtig“, erklärt Kalpakidis.

Auf der Suche nach der richtigen Mischung

„Wir wollen während der kommenden Tage die Mischung daraus finden, uns einerseits Kräfte zurückzuholen und andererseits an der Abstimmung zu arbeiten.“ Eins muss er nicht ändern: Hätte Bövinghausen nicht gewonnen und stattdessen das dritte Remis in Serie erlebt, hätte es bestimmt nicht an der Einstellung gelegen. Die Mannschaft sandte mit ihrer Leistung dem neuen Trainer die klare Botschaft, dass sie mit ihm den gewünschten Weg gehen will.

Und besonders das machte aus Kalpakidis und Dzaferoski zwei wirklich entspannte Menschen. „Ich fühle mich jetzt sehr gut“, bekräftigte der Vorsitzende diesen Eindruck. Denn auch er wusste wie der Coach, dass viele Dortmunder gespannt auf das Debüt geblickt hatten. „Dimi ist ein guter Typ. Ich bin mir sicher, er war die richtige Entscheidung.“

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