Das grenzt an Dummheit: Platzverweis trübt Legats Freude über Bövinghausens nächsten Sieg

Fußball-Landesliga

Sportlich kommt der TuS Bövinghausen immer besser in Fahrt. Bei Westfalia Langenbochum feiert das Team von Thorsten Legat den vierten Sieg in Serie. Wäre da nur nicht diese Tätlichkeit...

Dortmund

, 08.09.2019, 18:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das grenzt an Dummheit: Platzverweis trübt Legats Freude über Bövinghausens nächsten Sieg

Der TuS Bövinghausen durfte auch in Langenbochum jubeln. © Stephan Schuetze

Der TuS Bövinghausen bleibt ärgster Verfolger des Landesliga-Tabellenführers Kirchhörder SC. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Legat gewann am Sonntagnachmittag bei Westfalia Langenbochum ungefährdet mit 4:0 (2:0) und feierte damit bereits den vierten Sieg in Serie.

Ganz zufrieden war Legat nach der Partie trotz des deutlichen Erfolges aber nicht. Was zum einen spielerische Gründe hatte („Das können wir noch besser.“), vor allem aber an Aleksandar Gjorgjievski lag.

Gjorgjievski sieht nach Tätlichkeit Rote Karte

Der 27-Jährige hatte seinem Gegenspieler in der Nachspielzeit den Ellenbogen ins Gesicht geschlagen und folgerichtig die Rote Karte gesehen. „Er darf sich in dieser Situation, bei diesem Spielstand niemals dazu hinreißen lassen“, ärgerte sich Legat, der mit einer Sperre von mindestens vier Wochen rechnet. „Das grenzt schon an Dummheit.“

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Langenbochum, in dieser Saison noch ohne jeglichen Punktgewinn, begann die Partie äußerst defensiv, was den Gästen durchaus zu schaffen machte. „Für uns war es eines der schwierigsten Spiele in dieser Saison“, sagte Legat. „Langenbochum steht bereits mit dem Rücken zur Wand und hatte gegen uns nichts zu verlieren.“

Jukas frühes Führungstor hilft Bövinghausen

Der TuS Bövinghausen seinerseits war um spielerische Lösungen bemüht, die stabile Abwehr der Westfalia zu knacken. In der 14. Minute öffnete sich ersmals die Lücke, und nach Vorarbeit des überragenden Sebastian Mützel traf Florian Juka zur 1:0-Führung. „Dass wir relativ früh in Führung gegangen sind, hat uns natürlich geholfen“, sagte Legat.

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Seinem Team boten sich fortan mehr Räume, und Sebastian Mützel sorgte mit seinen Saisontoren fünf und sechs (45., 59.) für klare Verhältnisse. Den Endstand besorgte schließlich der eingewechselte Felipe Tostes Vieira (80.).

Dass sein Team mit zwölf Punkten weiterhin einen Zähler hinter dem Kirchhörder SC liegt, tangiert Legat nicht. „Wir haben erst den fünften Spieltag. Da ist es noch viel zu früh, auf die Tabelle zu schauen.“

TuS: Kunz - Gjorgjievski, Witt, Teichmöller, Ramadan - Dzaferoski, (83. Osei-Asante), Radojcic, Yilmaz (73. Krzysztofiak) - Juka (79. de Lima), Abou-Saleh (68. Tostes Vieira), Mützel

Tore: 0:1 Juka (12.), 0:2, 0:3 Mützel (45., 59.), 0:4 Tostes Vieira (80.)

Rote Karte:
Gjorgjievski (Tätlichkeit, 90.+1)
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