Deadline für die Halle: Wann die Entscheidung zur Stadtmeisterschaft fällt

hzFußball in Dortmund

Durch das Coronavirus könnte es sein, dass in diesem Jahr keine Hallenstadtmeisterschaften in Dortmund stattfinden. Jetzt hat der Kreis verkündet, wann die Entscheidung fallen wird.

Dortmund

, 21.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vorstellbar ist das Szenario eigentlich nicht. Wahrscheinlich aber schon. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie könnte es sein, dass die Hallenstadtmeisterschaften in diesem Jahr ausfallen. Auch wenn bis heute nicht einmal die Entscheidung über das Saisonende im Amateurfußball endgültig gefallen ist, die Entscheidung über das mit Abstand spektakulärste Amateurfußballturnier der Region im Dezember beschäftigt schon jetzt alle Dortmunder Kicker.

Auch deshalb war die Austragung der Hallenfußballstadtmeisterschaft schon in dieser Woche ein Thema bei der Sitzung des Dortmunder Fußball-Kreisvorstand. Und der hat eine Deadline gesetzt. „Wir müssen im Juli wissen, welchen Weg wir gehen wollen“, erklärt Jürgen Grondziewski, Vorsitzender des Fußballkreises Dortmund.

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Im Juli will der Kreisvorstand deshalb mit allen Sponsoren sprechen - entweder bei einem gemeinsamen Treffen, „wenn das bis dahin wieder möglich ist“, sagt Grondziewski, oder aber in Einzelgesprächen. „Wir müssen einfach die Einschätzung der Sponsoren einholen, wie die Lage aus deren Sicht eingeschätzt wird.“

Sponsoren werden gemeinsam mit dem Kreisvorstand entscheiden

Wichtigster Punkt bei diesen Gesprächen wird wahrscheinlich die Möglichkeit einer Stadtmeisterschaft ohne Zuschauer sein. „Wir haben auch Sponsoren, die sagen, dass ohne Zuschauer gar nichts geht“, erklärt Grondziewski, „und wir müssen ja auch an die Ausrichter denken.“ Die Vereine, die die Vor- und Zwischenrundenturniere ausrichten, müssten ja auch immer ein bisschen was verdienen. Ohne Zuschauer würde daraus natürlich nichts werden. „Und ich bin ja auch darauf angewiesen, dass die Ausrichter mitarbeiten“, erklärt der Kreisvorsitzende, der verstehen könne, wenn Vereine unter diesen Gegebenheiten die Teilturniere nicht ausrichten wollen.

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Die ganze Diskussion geht auch nicht spurlos an Grondziewski persönlich vorbei, der seit 2001 verantwortlich für die Hallenstadtmeisterschaften ist. Da hängt auch mein Herz dran, es würde mir wirklich leid tun, wenn wir im Juli sagen müssten, dass es dann nicht geht.“ Aber, das betont der Kreisvorsitzende nochmal, „wenn es mal nicht geht, dann geht es halt nicht.“

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Und wenn im Juli doch die Entscheidung pro Hallenstadtmeisterschaften getroffen werden würde, würde der Stress erst richtig anfangen. „Dann müssten wir viele Dinge, die jetzt in der Zwischenzeit wegen Corona nicht gemacht werden konnten, aber eigentlich schon erledigt worden wären, nachholen“, sagt Grondziewski. Den Stress würde sich der Kreisvorsitzende aber sicher gerne antun, um den Dortmunder Fußballern das beliebteste Turnier der Stadt doch noch zu ermöglichen.

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