Defensives Mittelfeld: Muhammed Cakir - hinten brennt nichts an, und vorne trifft er

Elf des Jahres

Seit 2010 ist Westfalia Wickede eine feste Größe in der Westfalenliga. Seit zwei Jahren gilt das auch für Muhammed Cakir. Im defensiven Mittelfeld ist er die Zuverlässigkeit in Person.

Dortmund

, 13.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Defensives Mittelfeld: Muhammed Cakir - hinten brennt nichts an, und vorne trifft er

Muhammed Cakir gehört im defensiven Mittelfeld zu den Stärksten der Liga. © Nils Foltynowicz

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Er ist der „Mister Zuverlässig“ im defensiven Mittelfeld von Westfalia Wickede und legt mit seinen Toren gerne nochmal einen drauf. Fünfmal traf Muhammed Cakir in der letzten Westfalenliga-Saison für seinen Verein - eine außergewöhnliche Quote für einen Mann auf seiner Position.

Auf dem Platz: Westfalia-Trainer Alex Gocke kann viel erzählen über Cakir, aber eine Bezeichnung trifft es aus seiner Sicht am besten: Zweikampfmaschine. „Er arbeitet im Mittelfeld bedingungslos dem Spieler hinterher, bis er den Ball hat“, sagt Gocke. Doch der Wille zum Ballgewinn ist nur die eine Seite des Fußballers Muhammed Cakir. Was ihn so wertvoll für Wickede macht, ist auch sein fußballerisches Können. „Er hat eine Riesenpotenzial“, sagt sein Trainer über ihn. Manchmal wünscht Gocke sich nur noch etwas mehr Dynamik von seinem Mittelfeldmann: „Entwickelt er sich so weiter, ist er ein Mann für die Regionalliga.“

Neben dem Platz: Muhammed Cakir gehört eher zu den ruhigen Vertretern. So ruhig, dass sich sein Trainer manchmal ein bisschen mehr Extrovertiertheit wünscht. Erlauben, so sagt Gocke, dürfe Cakir sich das auf jeden Fall. Denn als Typ sei er einfach jemand, der das Herz am richtigen Fleck habe.

Ein Spieler wie: Kein Sprücheklopfer, voller Ehrgeiz und einer, der den anderen kreativen Köpfen seiner Mannschaft den Rücken freihält - Muhammed Cakir erinnert in vielen Belangen an Sami Khedira. Und wie bei Khedira darf man Cakirs Torgefählichkeit nie unterschätzen.

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