Der Amateursport muss jetzt ganz stark sein - es gibt wohl die nächste schlechte Nachricht

Amateursport

Dürfen sich die Amateursportler auf zeitnahe Lockerungen freuen - oder nicht? Eine Beschlussvorlage von Bund und Ländern, über die noch diskutiert wird, gibt einen ersten Hinweis darauf.

von dpa

Westfalen

, 10.02.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es gibt wohl den nächsten Nackenschlag für den Amateursport.

Es gibt wohl den nächsten Nackenschlag für den Amateursport. © picture alliance/dpa

Lockern die politischen Entscheidungsträger für den Amateursport kurzfristig die Corona-Maßnahmen oder eher nicht? Eine Vorlage von Bund und Ländern, die im Zuge der Bund-Länder-Runde zur Debatte steht, gibt einen ersten Hinweise für den Amateur- und Breitensport.

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Der Corona-Stillstand für den Amateur- und Breitensport könnte bis mindestens Mitte März verlängert werden. Das sieht eine neue Vorlage für die Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie am (heutigen) Mittwoch vor. Trotz der Appelle der Sportministerkonferenz für schrittweise Lockerungen sind vorerst keine Erleichterungen für den Sport vorgesehen.

Millionen Amateur- und Breitensportler müssen derzeit wegen der Beschränkungen im Corona-Lockdown auf ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb verzichten. Profisportler können unter Ausschluss von Zuschauern und mit strengen Hygienekonzepten dagegen weiter Spiele und Wettbewerbe ausrichten.

Die Sportministerkonferenz hatte gefordert, den Sport in sämtlichen Erörterungen und Beschlussfassungen zu Lockerungen zu berücksichtigen. Sie befürworte ein stufenweises Vorgehen zur vollumfänglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs im Einklang mit den Zielen des Gesundheits- und Infektionsschutzes, hieß es.

In der Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs bleibt jedoch offen, wie es für den Großteil der von der corona-bedingten Schließung betroffenen Bereiche weitergehen wird. Zum Sport gibt es keine konkreten Aussagen in dem Papier, das mit der Uhrzeit 7.40 Uhr am Morgen vom Kanzleramt an die Länder verschickt wurde.

Es liegt der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen vor. Es soll nach dpa-Informationen mit den Ländern Berlin und Bayern vorabgestimmt sein. Berlin hat derzeit den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz, Bayern die Stellvertretung. Auch andere Medien berichteten über den neuen Beschlussvorschlag.

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