Der FC Roj präsentiert seinen neuen Trainer und ein halbes Dutzend neue Spieler

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Früher geht es nicht. Schon am Sonntagnachmittag hat der Fußball-Bezirksligist FC Roj die Vorbereitung eingeläutet – mit etlichen neuen Spielern und einem neuen Coach.

Dortmund

, 23.06.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine traurige Rückrunde für den FC Roj. Als Tabellenvierter nach der Hinrunde gestartet, gelang dem Team im Jahr 2019 nur noch ein Sieg. Das reichte zwar für den Klassenerhalt , aber sorgte für Enttäuschung bei den Verantwortlichen. Platz 15 war nicht das, was sich der Verein im Endklassement vorgestellt hatte. Der Verein trennte sich im Anschluss auch von Trainer Manuel Lorenz.

Neuer starker Mann an der Linie des FC Roj ist jetzt Sedat Tekin, der aus Hagen kommt. Sein Co-Trainer ist Abdigoh Shahpour. Tekin coachte unter anderem den Hasper SV, den FC Kurdistan Hagen und den SSV Hagen. „Ich kenne ihn schon länger. Er passt gut zu uns“, sagt Yunus Kop, Sportlicher Leiter des FC Roj. „Die Rückrunde war eine Katastrophe. Wir wollen mit Sedat eine konstante Saison. Er soll die Mannschaft nach der schwachen Rückrunde stabilisieren“, ergänzt Kop.

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Um das Ziel zu erreichen, hat Kop schon sechs neue Spieler verpflichtet: Hamza Nassiri El Aamraoui (Dorstfelder SC), Adil Akrouch (A-Junioren VfR Sölde), Imad Chokri (A-Junioren VfR Sölde), Ibrahim Rohat (A-Junioren Kirchhörder SC), Vinzenz Heinecke (Al Saddig Hagen) und Soufyan Mohsen Beuoyenzer (BV Viktoria Kirchderne). „Wir haben darauf geachtet, viele junge, lernwillige Spieler zu holen“, sagt Kop.

Viel verspricht er sich von Stürmer Hamza Nassiri El Aamraoui. „Das ist ein guter Junge. Er hat am Anfang der vergangenen Saison beim Dorstfelder SC in der Bezirksliga gespielt, sich dann nicht mehr dort wohlgefühlt und aufgehört“, sagt Kop. In Roj soll er wieder aufblühen.

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Die neue Nummer eins soll Vinzenz Heinecke werden, der zuletzt in der Hagener A-Liga für Al Saddig gespielt hat. „Den hat uns unser neuer Coach empfohlen“, sagt Kop. Ein neuer Keeper war auch vonnöten, weil Stammtorhüter William Ghannam zurück nach Syrien gezogen ist. Auch die Nummer zwei im Tor, Steffen Haake (TuS Eving-Lindenhorst), hat sich abgemeldet. Als weitere Abgänge stehen die Brüder Aziz (Kamener SC) und Ali Aktas (Ziel unbekannt) fest.

„Wir sind mit unseren Planungen aber noch nicht am Ende“, sagt Kop, „wir wollen noch drei bis vier Spieler für die Mannschaft holen“. Um eine bessere Saison zu spielen als die letzte.

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