Der TuS Eichlinghofen greift in der Landesliga zu, verliert aber auch einen Topspieler

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Die Saison endete für den Fußball-Bezirksligisten TuS Eichlinhhofen mit dem Kreispokal-Sieg. Damit es in der Liga auch wieder besser läuft, hat der Klub sechs Neuzugänge verpflichtet.

Dortmund

, 09.06.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bilder sind ganz frisch. Jubelnde Eichlinghofer Spieler feiern auf der eigenen Anlage den Kreispokalsieg gegen den Westfalenligisten Lüner SV. 7:5 hieß es am Ende nach Elfmeterschießen für den Außenseiter aus der Bezirksliga. Im Liga-Alltag gab es nicht so viel zu bejubeln, da landete das Team von Trainer Marc Risse auf einem enttäuschenden elften Rang.

„Natürlich soll es bei uns wieder weiter nach oben gehen“, sagt Risse. „Schaffen wir das nicht, werden ich wohl bald nicht mehr so häufig mit der Presse sprechen“, scherzt er. Damit es wieder nach oben geht, hat er sechs Neuzugänge verpflichtet. Aus der Landesliga kommen Dennis Drögeler und Maurice Much. Beide waren zuletzt für den Hombrucher SV aktiv.

Der TuS Eichlinghofen greift in der Landesliga zu, verliert aber auch einen Topspieler

Kagan Atalay (r.) verlässt den TuS Eichlinghofen. © Stephan Schuetze

Vom Ligakonkurrenten Viktoria Kirchderne wechselt Mario Bunk nach Eichlinghofen. „Mario ist für die Liga ein Topspieler. Der wird uns sowohl sportlich als auch menschlich weiterhelfen“, sagt Risse. Er plant Bunk genauso wie Much für das Mittelfeld ein. Für die Defensive ist Moritz Glöckner angedacht. Das Talent stand zuletzt beim Westfalenligisten Kirchhörder SC im Kader, kam aber nicht auf allzu viel Spielzeit. In Eichlinghofen soll er sich über mehr Spielzeiten weiterentwickeln.

Aus der eigenen Jugend wird Fabian Scharmann eine Chance bekommen. Neu zum Klub stößt Wassilios Xanthopoulos. Der kickte zuletzt für den TuS Neunrade in der Kreisliga A Lüdenscheid und stieg mit dem Klub in die Bezirksliga auf. „Er ist nach Dortmund gezogen und hat sich uns jetzt angeschlossen“, sagt Risse. Als Neuzugänge sieht Risse auch Salomon Thsitungo, Marc Neul und Patrick Pöhl, die in der Rückrunde allesamt verletzungsbedingt gefehlt hatten.

Der Unterschiedsspieler geht

Eine große Lücke hinterlässt der Abgang von Kagan Atalay, der zum Landesligisten Kirchhörder SC wechselt. Im Finale gegen den Lüner SV hatte er sein Team zum Sieg getrieben. „So wie Kagan da aufgetreten ist, hätte ich ihn auch gerne häufiger in der Liga gesehen. Er ist ist ein absoluter Unterschiedsspieler“, sagt Risse.

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